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Ortsversammlung Oberding

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 04. Februar 2018

„Volles Haus“ am 02. Februar 2018

Der Termin ist immer gleich, und so fand auch heuer traditionsgemäß am Lichtmesstag die Ortsversammlung in Oberding mit großer Bürgerbeteiligung statt. Ortssprecher Jakob Gerbl führte locker und humorvoll durchs Programm und blickte zu Beginn erst Mal zurück auf die verschiedenen Aktivitäten des Ortsausschusses, auf Ausflüge und Feste. Wichtigster Punkt seines Berichts war die Umwandlung des bisherigen Ortsausschusses in einen eingetragenen Verein: „Ortsgemeinschaft Oberding e.V.“ Dies sei aus rechtlichen Gründen erforderlich geworden, denn ein e.V. kann eigenverantwortlich handeln, kann ein Konto führen, Versicherungen abschließen, und die Haftungsfrage ist eindeutig geregelt. Bei der Gründungsversammlung am 21. Januar hatten sich alle Anwesenden als Mitglieder eingetragen. „Keiner muss, aber jeder kann Mitglied werden. Aufnahmeanträge haben wir dabei.“ Lediglich für Landwirte, die sich Geräte ausleihen wollen, ist die Mitgliedschaft verpflichtend. Was aber, so Gerbl, kein Problem sein dürfte, "weil der Mitgliedsbeitrag bei 0 liegt.“

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Volles Haus bei der Ortsversammlung am 02. Februar 2018 im Oberdinger Bürgerhaus

Bürgermeister Bernhard Mücke nahm Bezug auf vergangene und zukünftige Ereignisse und Pläne. Er informierte u.a. darüber, dass sich die Bayerische Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen im Gewerbegebiet Schwaig niedergelassen habe, „da haben wir der Kreisstadt Erding Amtshilfe geleistet“, so der Gemeindechef, denn dort habe sich bis jetzt kein geeignetes Gebäude gefunden. „Nichts ist so beständig wie ein Provisorium“ meinte er, denn man wisse noch nicht, wie lange diese Institution in Schwaig bleiben werde.

Weiterhin informierte der Bürgermeister über die Fertigstellung der Tiefgarage, die bereits benutzt werden kann. Die neue Dreifachhalle ist inzwischen fertig und wird nach den Faschingsferien den Vereinen zur Verfügung stehen. Im Frühjahr soll es außer der Eröffnungsfeier auch einen Tag der Offenen Tür geben. Der Neubau der Grund- und Mittelschule wird evtl. noch heuer begonnen werden. Eine Infoveranstaltung ist angedacht, sobald die fertigen Pläne vorliegen.

Als „Aufreger“ hat sich die Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung vor den Oberdinger Schulen gezeigt. Dies sei jedoch eine Sache des Landratsamts, da es sich um eine Kreisstraße handelt, so dass Beschwerden dorthin gehen sollten. Zur Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h an dieser Stelle meinte der Bürgermeister: „Dazu hab‘ ich eine klare Meinung: Ich bin dafür!“

Pfarrgemeinderatsvorsitzende Erna Schöttl und Pfarrer Philipp Kielbassa berichteten aus dem Pfarrverband. Beide wiesen auf die bevorstehenden Wahlen für Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung hin und appellierten an alle, sich an der Wahl zu beteiligen.

Höhepunkt des Abends war ohne Zweifel die Rückschau auf das Holzbildhauersymposium im Juli 2017. Sowohl der unterhaltsame Film von Alois Stürzer als auch die eindrucksvolle Fotoshow von Reinhard Heuer, beides kommentiert von Wolfgang Fritz, weckten viele Erinnerungen an diese spannenden Tage und Veranstaltungen.

Bernhard Mücke blickte ebenfalls noch einmal zurück auf das Symposium, das ein einzigartiges Projekt für die Gemeinde gewesen sei. Bei dieser Gelegenheit richtete er auch den Dank der Künstler aus, die sich in Oberding sehr herzlich aufgenommen fühlten.

Zum Schluss gab es noch Dank und Geschenke für besonderes Engagement: für Alois Stürzer und Reinhard Heuer für deren Dokumentationen über das Holzbilderhauer-Symposium, für Antonia Orthuber für die Verwaltung des Bürgerhauses von 2014 bis 2017, und für Toni Nußrainer für seinen Einsatz sowohl beim Symposium als auch bei der Erstellung der Satzung für den neuen Verein.

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Dank und Anerkennung für besonderes Engagement: (hinten, v.li.) Anton Nußrainer, Wolfgang Fritz, Alois Stürzer, Bürgermeister Bernhard Mücke); Reinhard Heuer, Antonia Orthuber (vorne)

Doch einen sollte man beim Danken nicht vergessen, meinte Toni Nußrainer, und so gab es einen großen Abschlussapplaus für Jakob Gerbl, denn: „Eppa muaß da Chef sei, und der Jakl macht des hervorragend!“

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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