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Ein Anlass zu Freude, Dank und Stolz

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 02. Februar 2020

Richtfest für die neue Grund- und Mittelschule

Normalerweise findet das Richtfest statt, wenn der Dachstuhl aufgesetzt ist. Aber dafür hat die Zeit vor Weihnachten nicht mehr gereicht, denn für die Handwerker war es wichtig, dass der Bau noch vor dem Winter dicht ist. Das ist auch gelungen und so wurde nun am 31. Januar das Richtfest nachgeholt.

An diesem Freitagnachmittag waren sie alle in den Rohbau der neuen Grund- und Mittelschule Oberding eingeladen: die, die alle Entscheidungen getroffen haben und jene, die alles geplant hatten, und natürlich auch die, die in Zukunft beruflich damit zu tun haben werden.

 

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Ab Herbst werden in diesem Gebäudetrakt die ABC-Schützen ein- und ausgehen.

In seiner Begrüßungsansprache blickte Bürgermeister Bernhard Mücke auf die bisherige Baugeschichte zurück. Der Zeitraum war überschaubar, denn vom ersten Beschluss des Gemeinderats bis zum jetzigen Stand der Baumaßnahmen vergingen nur knapp dreieinhalb Jahre. Im Juni 2016 beschloss der Gemeinderat, einen Architektenwettbewerb durchzuführen und bereits im darauffolgenden September fiel die Entscheidung, das Architekturbüro Schankula zu beauftragen. Im August 2018 erging die Teilbaugenehmigung, im September wurde mit den Erdarbeiten und im Oktober mit den Baumeisterarbeiten begonnen. Die Genehmigung des Bauplans folgte dann im November 2018 und mit den Holzbauarbeiten wurde im Mai 2019 angefangen.

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„Wir können stolz sein…“ findet Bürgermeister Bernhard Mücke

Architekt Arthur Schankula informierte mit vielen interessanten Details. Die gesamte Anlage besteht aus vier Einzeltrakten, die sich „wie eine Perlenkette an die Hochufer der Dorfen anschmiegen“ wie er das Ganze begeistert beschrieb. Aula und Mensa, darüber die Schulverwaltung und der Lehrerbereich, darunter Schulkindergarten und Musikräume, bilden in etwa den Mittelpunkt. Hier ist auch der Haupteingang, nach links geht es in den Bereich der Grundschule, nach rechts in die Mittelschule.

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Architekt Arthur Schankula erläutert die Besonderheiten des Schulneubaus.

Zu den Klassenzimmern gehören jeweils Gruppenräume. Diese Ensembles sind so angelegt, dass man bei verändertem Bedarf ohne größere Baumaßnahmen einzelne Wände herausnehmen kann. Das Gefälle des Geländes wurde in die Planung des Baus miteinbezogen. Auf der Schulhofseite ist der Bau zwei-, zur Dorfen hin jedoch dreigeschossig. In diesem zusätzlichen Untergeschoss sind Fachräume wie z.B. Schulküche, EDV-Raum etc. untergebracht. In der Aula, die einen schönen Ausblick auf den Bach bietet, befindet sich eine Sitzstufenanlage, die am unteren Ende in eine Bühne übergeht.

Die Schule ist fast komplett aus Holz gebaut. Rund 900 Tonnen größtenteils heimische Fichte wurden verbaut, demgegenüber wurden nur 50 Tonnen Stahl verwendet.

Nach so vielen detailreichen Informationen war natürlich das Interesse groß, sich selber umzuschauen. Architekt Arthur Schankula und Oberbauleiterin Miriam Swoboda führten die Gäste durch die beiden Trakte A und B und standen für Fragen aller Art zur Verfügung.

Auch wenn es ein Richtfest ohne Zimmermannsspruch und ohne Richtkrone war, so war es doch ein Freudentag, der neben dem Feiern vor allem Anlass zu Dankesworten gab. Architekt Arthur Schankula bedankte sich bei allen Handwerkern - es sind immerhin 40 Gewerke auf dem Bau tätig – für den reibungslosen Ablauf, und bei der Gemeinde Oberding für die gute Zusammenarbeit.

Bürgermeister Bernhard Mücke sprach den Gemeinderäten und den beteiligten Firmen seinen Dank aus und es war ihm deutlich anzusehen, dass sein abschließender Satz aus tiefstem Herzen kam: „Wir alle können stolz sein auf dieses Projekt!“

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Feier lud die Gemeinde alle Gäste in die Aula der Mittelschule ein zu Umtrunk, Brotzeit und gemütlichem Austausch.

„Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Bürgermeister und Architekt war perfekt.“ (Bürgermeister Bernhard Mücke)

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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