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Corona-Soforthilfe für Familien in Indien, Frühjahr 2020

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 14. August 2020

Am schlimmsten treffen Katastrophen die Ärmsten der Armen...
Als Anfang des Jahres die Corona-Pandemie über die Welt hereinbrach, war es für jeden schlimm, besonders hart jedoch traf die Krise jene Menschen, die sich auch vorher schon am Rande des Existenzminimums bewegt hatten. In Indien etwa, wo durch staatlich verordnete Schutzmaßnahmen unzählige Wanderarbeiter und Tagelöhner von heute auf morgen ihre Jobs verloren und damit ihre Familien nicht mehr ernähren konnten. Doch zum Glück gibt es hierzulande und speziell in der Gemeinde Oberding eine große Anzahl an Menschen, denen das Schicksal anderer nicht egal ist. Kaum war also der Hilferuf von Pfarrer Jeremias aus der Diözese Kottar beim Aufkirchner Verein „Kinderpatenschaften Südindien e.V." eingegangen, setzte der Vorstand auch schon alles in Bewegung, um den Geistlichen in seinem Kampf gegen den Hunger möglichst schnell und effektiv zu unterstützen.

 

Coronaspenden Andi und Ingrid Biller Pfarrer

In Indien trafen Andreas und Ingrid Biller auf die beiden Geistlichen Pfarrer Jesudason sowie den Begründer der Kinderpatenschaften Pfarrer Jeremias

 

Sämtliche Paten und Mitglieder folgten dem Aufruf ihrer Vereinsführung und so kamen in kurzer Zeit rund 15.000 Euro Soforthilfe zusammen, und das obwohl der Mindestspendenbetrag bei gerade einmal 10 Euro lag. In enger Absprache mit Pfarrer Jeremias einigte man sich schnell darauf, wie das Geld am besten eingesetzt werden sollte. Man entschied sich dafür, Lebensmittelzuschüsse im Wert von umgerechnet 25 Euro (entspricht in etwa einem halben Monatslohn eines indischen Arbeiters) auszugeben sowie parallel für eine direkte Verteilung von Lebensmittelpaketen. Die Vereinsvorsitzende Monika Dirsch und ihr Stellvertreter Andreas Biller versichern, dass das Geld zu 100 Prozent direkt an die bedürftigen Menschen weitergegeben und damit das Elend vieler in Südindien deutlich gelindert werden könne. Beide Vorstände sind zudem überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Menschen hier und bedanken sich bei allen Spendern von Herzen.

Überhaupt ist der Verein „Kinderpatenschaften Südindien" eine echte Erfolgsgeschichte, im Laufe der vielen Jahre des Bestehens wurden mehr als 300 Patenschaften für Kinder bedürftiger Familien übernommen, wodurch vielen Kindern und Jugendlichen eine bessere Schulbildung und damit bessere Erfolgschancen im späteren Leben ermöglicht werden konnten. Bereits mit einem Betrag von 120 Euro pro Jahr kann jeder, der möchte, Pate eines Kindes ab dem zehnten Lebensjahr werden und somit dessen Leben entscheidend verbessern. Wer Interesse an so einer Patenschaft hat oder einfach einmalig spenden möchte, darf sich jederzeit sehr gerne beim Vorstand des Vereins melden, denn je mehr dieses großartige Projekt unterstützen, desto effektiver kann den Ärmsten der Armen geholfen werden.

Coronaspenden Lebensmittelspende 2

Bedürftige Familien freuen sich über die lebensnotwendigen Nahrungsmittelpakete, die erst durch die großzügige Unterstützung des Vereins „Kinderpatenschaften Südindien" ermöglicht werden konnten


Infos zu einer möglichen Kinderpatenschaft:
Monika Dirsch, Tel.: 08122 / 54565, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Spendenkonto: IBAN: DE11 7005 1995 0020 2640 16
Sparkasse Erding

 

Für Sie berichtete Robert Hellinger.

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