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Friedenslicht aus Bethlehem 2020

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 08. Januar 2021

„Das Friedenslicht ist kein magisches Zeichen, das Frieden herbeizaubern kann. Es erinnert uns vielmehr an unsere Pflicht, uns für den Frieden einzusetzen."
Erklärung der Beweggründe der Initiatoren der Friedenslichtbewegung

Was vor rund 35 Jahren als Idee in Oberösterreich entstand, breitete sich im Laufe der Jahrzehnte über ganz Europa aus: Das Friedenslicht aus Bethlehem soll als Botschafter des Friedens verteilt werden und die Geburt des Herrn verkünden. Entzündet wird es jedes Jahr aufs Neue und zwar von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu in den Wochen vor Weihnachten. Per Flugzeug wird das Licht anschließend nach Wien gebracht und von dort aus weiter verteilt, größtenteils durch die Pfadfinderverbände. An Weihnachten können sich die Menschen dieses Licht schließlich nach Hause holen, Kirchen sowie verschiedene Vereinigungen und Organisationen ermöglichen dies.

Da 2020 aber coronabedingt ein Großteil der weihnachtlichen Gottesdienste ausfiel, boten die Ministranten des Pfarrverbands Erdinger Moos nun einen ganz besonderen Service an: Sie brachten das Friedenslicht einfach direkt und völlig kontaktlos zu den Menschen heim. Wer wollte, konnte sich dafür bis Mitte Dezember im Pfarrbüro anmelden, danach musste man nur noch eine Laterne mit einer Kerze vor die Haustüre stellen und warten.

 

Friedenslicht 2020 Amelie Soldo gibt Flamme weiter 4 OKU

Die Schwaiger Ministrantin Amelie entzündet das Friedenslicht von Bethlehem in einer bereitgestellten Laterne

Am 4. Adventswochenende verteilten die fleißigen Messdiener dann jenes Friedenslicht, welches zuvor schon so weit gereist und schließlich von Pfadfindern aus Freilassing abgeholt und in den Erdinger Landkreis gebracht worden war. Etwa 100 Haushalte nahmen dieses besondere Angebot wahr und so machten sich die Ministranten auf, um ihren Teil dazu beizutragen, dass aus einer kleinen Flamme der Hoffnung ein ganzes Lichtermeer des Friedens wird.

Für Sie berichtete Robert Hellinger.

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