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Freiwillige Helfer räumen auf

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 06. April 2021

Ramadama im Notzinger- und Oberdingermoos

Leere Bier- und Schnapsflaschen, Kaffeebecher, Zigarettenschachteln... – das alles gehört eigentlich in die Abfallbehälter. Doch leider gibt es zahlreiche Spaziergänger und Autofahrer, die ihren Müll achtlos in die Natur entsorgen, sie lassen ihn liegen wo er gerade hinfällt oder der Abfall fliegt einfach aus dem Autofenster.

Im vergangenen Jahr konnte wegen der Corona-Pandemie keine Aufräumaktion durchgeführt werden. Nachdem sich heuer aber das erhöhte Müllaufkommen am Straßenrand, auf den Parkplätzen und den Spazierwegen rund ums Notzinger- und Oberdingermoos deutlich bemerkbar machte, ergriffen sechs Freiwillige die Initiative und fanden sich am 31. März zum Ramadama zusammen.

Ramadama Notzingermoos1

Freiwillige Helfer beim Ramadama (v.li.) Oliver und Magdalena Franzspeck, Rita Reisinger, Helmut Holzmann, Manuela Reisinger und – nicht auf dem Bild - Sebastian Franzspeck.

Die Müllsäcke wurden von der Gemeinde Oberding zur Verfügung gestellt, Oliver Franzspeck kam mit seinem Bulldog und die fleißigen Helfer sammelten jede Menge Müll, der auch gleich sortiert wurde. Leere Bierflaschen kamen in die Bierkästen, andere Flaschen in den Glascontainer. Zwei Kanister mit undefinierbarem Inhalt wurden als Sondermüll entsorgt.

Ramadama Notzingermoos2

Die „Ausbeute“: Zehn volle Müllsäcke und jede Menge Sperrmüll

Was da alles gedankenlos in die Landschaft geworfen wurde, ist kaum zu glauben. Da fanden sich nicht nur Coffee-to-go-Becher und anderer Kleinmüll, auch Plastikteile u.a. von Autos, ein Teppich, ein langes Plastikrohr und Teile einer Kücheneinrichtung. An einer etwas abgelegenen Stelle tauchte sogar ein regelrechtes Flaschenlager auf.

Das Wetter war bestens, blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. Da wäre es ein Vergnügen gewesen, einen ausgiebigen Spaziergang zu unternehmen statt den Abfall wegzuräumen, den andere gedankenlos fallen lassen, anstatt ihn in den nächsten Mülleimer zu werfen oder wieder mitzunehmen.

Ein umso größerer Dank gebührt deshalb nicht nur den Abfallsammlern Rita und Manuela Reisinger, Helmut Holzmann, Oliver, Magdalena und Sebastian Franzspeck, sondern auch den Mitarbeitern des Bauhofs, die anschließend den Abtransport der zehn vollen Müllsäcke und des Sperrmülls erledigten.

Für Sie berichtete Maria Schultz. Fotos: OKU

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