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Einmal selber Christkind sein

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 24. November 2021

Wünsche erfüllen, die am Seniorenwunschbaum hängen

Vor dem Seniorenzentrum Pflegestern in Oberding steht seit kurzem ein Weihnachtsbaum, den die Mitarbeiterinnen mit ganz besonderem Schmuck behängt haben. Es ist nämlich ein Wunschbaum. Doch Wünsche erfüllen sich leider selten von alleine, deshalb sind in diesem Fall Menschen gefragt, die gerne selber einmal Christkind spielen und jemand anderem eine Freude machen möchten.

Solche Bäume gibt es in vielen Gemeinden und die Oberdinger Seniorenbeauftragten Agnes Pointner und Christian Kaiser dachten sich, „warum nicht auch in Oberding?!“ Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegestern haben kleine Herzenswünsche der Heimbewohner und -bewohnerinnen erfragt, auf eine „Christbaumkugel“ aus Papier geschrieben und am Baum aufgehängt. Diese „Christbaumkugeln“ dürfen abgepflückt werden, um den Wunsch, der darauf steht, zu erfüllen. Da möchte einer gerne eine kleine Salz- oder eine Duftlampe, eine andere würde sich über Kuschelsocken freuen. Ein Duschbad, ein Halstuch, ein Puzzle wäre schön, aber auch Plätzchen, ein Bilderkalender, ein Obstkorb oder ein Puzzle wird erhofft. Ein Bewohner allerdings war offensichtlich wunschlos glücklich, doch die Mitarbeiterinnen wissen, dass er leidenschaftlich gerne Pizza isst und sich deshalb ganz bestimmt über einen Gutschein von einem Pizza-Lieferanten freuen würde.

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Die Wunschzettel hängen bereit, um abgepflückt zu werden.

Schön wäre es, wenn bis zum 6. Dezember alle Wünsche abgepflückt würden. Da alles kontaktlos ablaufen wird, sollten die weihnachtlich eingepackten Geschenke dann bis spätestens am 17. Dezember in der Kiste unter dem Baum abgelegt werden, die rechtzeitig bereit steht und selbstverständlich täglich geleert wird.

Zu jeder Nummer gehört ein Name, der aber nur den Heimmitarbeiterinnen bekannt ist. Damit jedoch alle Geschenke bei der jeweils richtigen Person ankommen, bittet Alexandra Berlinger von der Sozialen Betreuung, die Nummer deutlich außen auf das Päckchen zu schreiben. Und auch wenn man sein Päckchen nicht persönlich überreichen kann – am Heiligen Abend darf sich jeder Spender, jede Spenderin in Gedanken die Freude vorstellen, die beim Auspacken in den Augen zu sehen ist.

„Es soll eine kleine Geste gegen die Einsamkeit und ein starkes Zeichen unserer Gemeinschaft sein! Unser größter Wunsch als Seniorenreferenten ist es, dass wir gemeinsam diese Herzenswünsche erfüllen können!“ Das erhoffen sich die beiden Seniorenreferenten Agnes Pointner und Christian Kaiser.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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