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Montessoripädagogik live erleben am Tag der offenen Tür

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 09. Februar 2015

Am Samstag dem 30. Januar 2016 öffnete die Montessorischule in Aufkirchen wieder ihre Türen und lud Interessenten zu persönlichen Gesprächen über Arbeit nach dem Montessori Konzept ein. Der Andrang war groß und die vielen Besucher und natürlich auch die Schüler mit ihren Eltern wurden mit lautem Getrommel von der Arbeitsgemeinschaft Trommeln im Schulhaus begrüßt. Schulleiterin Ulrike Reinhardt dankte in ihrer Rede allen Helfern und wünschte den Besuchern eine schöne Zeit. Von 10 bis 14 Uhr hatten Eltern, Kinder und natürlich auch angehende Schulkinder die Möglichkeit zu einem Austausch mit Eltern und Schülern.

Ulrike Reinhardt: „Wir wünschen allen Gästen einen wunderbaren Vormittag mit vielen neuen Erkenntnissen und guten Gesprächen."

Auch das pädagogische Team stand jedem mit Rat und Tat zur Seite. Denn hier gab es wieder viele offene Fragen zu beantworten. Wie arbeiten Kinder an einer Montessori-Schule? Was heißt eigentlich Freiarbeit? Wie arbeiten Kinder mit den verschiedenen Montessori-Materialien? Aus diesem Grund konnten die Gäste am Hospitationsunterricht in den verschiedenen Stufen teilnehmen und so den Einsatz von typischen Montessori Materialien zum Beispiel aus dem Bereich der Mathematik live erleben und natürlich selbstausprobieren

Die Montessori Pädagogik zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Schulgebäude. Die liebevoll gestalteten Räume ließen schon erahnen, dass der Unterricht hier etwas anders abläuft als in einer staatlichen Schule. Die anregenden Gespräche mit anderen Eltern konnte man an diesem Vormittag auch ganz gemütlich bei Kaffee und Kuchen in den vielen Kaffeeecken führen. Auch das herzhafte Buffet war reichlich gedeckt und so war auch für das leibliche Wohl ausreichend gesorgt.
Kinder und Erwachsene konnten zu jener Zeit weiter auf Entdeckungstour gehen. Denn das vielfältige Programm enthielt noch mehr Highlights wie zum Beispiel die vielen verschiedenen Arbeitsgemeinschaften zu bestaunen. In der kreativen Werkstatt gab es allerhand Arbeiten der Schüler zu bewundern. Ob Regale aus Holz, gefilzte Taschen und Blumen so konnte man in anderen Räumen Schülern beim Schach spielen zuschauen oder Legoroboter mit dem Laptop steuern. Im hauseigenen Flohmarkt hatte man die Möglichkeit Kinderspielzeug, Bücher oder Spiele zu kaufen. Für alle kleinen Gäste gab es eigens einen Raum fürs Kinderschminken. Um 13 Uhr öffnete sich dann der große Vorhang für die Zirkusgruppe. Über 30 Schülerinnen und Schüler präsentierten dem großem Publikum ihr Können. Da wurde total mitgefiebert und hier und da hörte man bei der Agrobatik am Ring oder am Hochseil ein tiefes Oh oder Ah. Der tosende Applaus und die glücklichen Zirkuskünstler gaben am Ende der Vorstellung dem Konzept dieser Schule Bestätigung.


Für Sie berichtete Anja Heisig.

 

 

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