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Warum die Milch so wichtig ist

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 29. September 2016

Weltschulmilchtag in der Klasse 2 a + b der Grund- und Mittelschule Oberding

Wenn die Kinder Schürze, Teller, Becher und Besteck in die Schule mitbringen sollen, dann muss wohl etwas ganz besonderes auf dem Stundenplan stehen. Die 20 Schülerinnen und Schüler der Klasse 2 a+b der Grund- und Mittelschule Oberding durften selber ihre Brotzeit zubereiten und bekamen dazu viele interessante Infos zum Thema Milch. Der Grund für diese außergewöhnliche Unterrichtsstunde ist der Weltschulmilchtag, der heuer bereits zum sechzehnten Mal in über 40 Ländern begangen wird.

Milch und Milchprodukte werden im Rahmen des Europäischen Schulmilchprogramms von Landwirten aus der Region an Schulen und Kindergärten geliefert, wo sie den Kinder zu günstigen Preisen, staatlich subventioniert, zur Verfügung stehen.

Der Verbrauch von Milch an Schulen und Kindergärten ist leider in den vergangenen 25 Jahren um rund zwei Drittel zurückgegangen. Milch ist jedoch für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ganz besonders wichtig. Deshalb wurde am 29. September unter der Leitung von Marie Arnold-Kausch vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Erding eine Aktion in der Grund- und Mittelschule Oberding durchgeführt, bei der die Kindern Milch und Milchprodukte kennen lernen und ausprobieren konnten.

„Wer von mag denn eigentlich Milch?“ hatte vor einigen Tagen die Lehrerin Petra Obermaier ihre Klasse 2b gefragt. „Ich“ kam erfreulicherweise von fast allen Kindern als Antwort.

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Ein Schulmilchbecher für jedes Kind: die Klasse 2b, dahinter Petra Obermaier, Lehrerin, Katharina Gerstenberg Ernährungsreferentin, und Marie Arnold-Kausch vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Erding

Ernährungsreferentin Katharina Gerstenberg erklärte den Kindern den Weg der Milch von der Kuh bis in den Schulmilchbecher, zeigte ihnen verschiedene Milchprodukte und erzählte, wie wichtig die Milch für stabile Knochen, Konzentration und Leistungsfähigkeit ist. Danach ging es richtig zur Sache, Schürzen wurden umgebunden und Aufgaben verteilt. Die einen schüttelten unermüdlich Milch in einem Schraubglas, bis daraus zu Butter wurde, die anderen pressten Zitronen aus und rührten den Saft in den Quark, Äpfel und Bananen wurden klein geschnippelt, um Quark und Müsli zu verfeinern, Kresse für die Butterbrote wurde geschnitten.

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„Was nehm‘ ich denn jetzt alles?“

Nachdem alles fertig und appetitlich in kleinen Schüsseln angerichtet war, ging es ans gemeinsame Genießen. Die Schul-Schreibtische wurden in liebevoll gedeckte Essplätze verwandelt und die Schülerinnen und Schüler durften sich das Menü ihrer Wahl aussuchen: Butterbrot mit und ohne Kresse, Zitronenquark mit Müsli und/oder Obst und Milch mit Müsli.

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Uns schmeckt’s!

Zum Glück war ausreichend viel vorhanden, so dass man von allem probieren konnte. Und für die ganz Hungrigen gab es natürlich auch von allem einen Nachschlag. „Mir schmeckt’s“ war die einhellige Meinung!

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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