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Geschichten von Wölfen und anderen Tieren

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 19. Juli 2018

Bestseller-Autorin Sylvia Englert in der Oberdinger Bibliothek

Wie fühlt sich ein Wolfsfell an? Natürlich war es kein echtes Fell, das die Kinder anfassen durften, aber „so ähnlich“ meinte Sylvia Englert. Die Autorin vieler beliebter Kinder- und Jugendbücher war am 18. Juli zu Gast in der Oberdinger Bibliothek und las einem begeisterten Publikum einen ganzen Vormittag lang aus ihren Büchern vor.

In drei Gruppen durften Vorschulkinder aus Notzing, Kinder aus dem Oberdinger Schulkindergarten, Grundschüler der 1. und 2. Klasse und Mittelschüler der Klassen 5 bis 7 einer Schriftstellerin zuhören, die bereits sehr viel Lesestoff für unterschiedliche Altersstufen veröffentlich hat.

Die Kleinen hörten Geschichten vom kleinen Warum-Wolf, der die verrücktesten Fragen stellt. „Gibt es wirklich Fleischbällchen-Bäume in Australien?“ will er wissen. Oder gar, „Gibt es grünes und blaues Kacka?“. Na, da lachten aber alle schallend und schrien so laut sie konnten „neiiin!“

Die Geschichte, wie sich Elefanten die Nase putzen, war Anlass für die Frage „wie fängt man eigentlich einen Elefanten?“ Dazu hatten die Kinder verschiedene Vorschläge: „In einer Falle“, „betäuben“. Einer der Jungs hatte eine besonders kreative Anregung: „Hypnotisieren!“

lesung englert 1

Viele verrückte Geschichten vom kleinen Warum–Wolf hat sich Sylvia Englert ausgedacht und in der Oberdinger Bibliothek den Kindern  vorgelesen.

Für die Mittelschüler las Sylvia Englert einige Kapitel aus dem ersten Band von „Woodwalkers“ . Von dieser spannenden Fantasy-Reihe (ab 10 J.) gibt es bereits fünf Bände, der sechste wird im Januar erscheinen. Tiere verwandeln sich in Menschen, die in einer ganz besonderen Schule mit dem Mensch-Sein vertraut werden müssen. Das gibt lustige Begegnungen und dramatische Missverständnisse. Doch vor allem geht es um Freundschaften, denn nur gemeinsam können die "Gestaltwandler" aufregende Abenteuer erfolgreich überstehen.

Sie las nicht nur vor, sie beschrieb anschaulich und mit Hilfe von vielen Bildern, woher sie die Ideen für ihre Bücher nimmt und Sylvia Englert erzählte von interessanten Reiseerlebnissen, sie lernt die Schauplätze ihrer Geschichten nämlich auch gerne in der Wirklichkeit kennen. Die Jugendlichen erfuhren zudem, wie ein Buch entsteht und wie der Weg von der Idee bis hin zum fertig gedruckten Buch verläuft.

Die Journalistin, Lektorin und „hauptberuflich Autorin“, wie sie von sich selber sagt, hat in den vergangenen Jahren über 50 Bücher unter ihrem eigenen Namen und zwei weiteren Pseudonymen veröffentlicht (Sylvia Englert, Katja Brandis, Siri Lindberg), beginnend bei Bilderbüchern und Geschichten zum Vorlesen und für Leseanfänger über Jugendbücher bis hin zu Fantasy-Romanen für Erwachsene. Von ihr stammen außerdem zahlreiche Sachbücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Gespannt hörten am Vorlese-Vormittag alle zu, stellten Fragen und gaben Kommentare ab. Ganz besonders aufmerksam waren die jungen Leserinnen und Leser, als es zum Schluss noch drei Quizfragen gab, die „ganz schön schwer sind“, wie Sylvia Englert verriet. Die Kleinen konnten einen lustigen Aufkleber gewinnen und die Sieger bei den Großen hängten sich stolz den tollen Wolfspfoten-Anhänger um.

Gefragt waren zum Schluss nicht nur Autogrammkarten. Die Bücher der Bestseller-Autorin, soweit in der Bibliothek vorhanden und schon bereitgelegt, waren am Ende alle restlos ausgeliehen.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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