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Lesen macht Spaß!

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 22. September 2018

Großes Abschlussfest des Sommerferien-Leseclubs

Langeweile in den Ferien? Nicht für Bücherwürmer und Leseratten! Denn endlich ist mal ausreichend Zeit zum Lesen. Und wenn am Ende der Ferien dann noch ein Fest mit Preisen winkt, dann nichts wie ran an die Bücher.

Zum zehnten Mal nahm heuer die Gemeindebücherei Oberding an der Aktion „Sommerferien-Leseclub“ teil. „Lesen was geht“ war das Motto und 48 Oberdinger Kinder (37 Mädchen und 11 Buben) haben das Angebot der Bücherei fleißig zum Schmökern genützt. In den sechs Ferienwochen lasen sie sich durch die stattliche Anzahl von insgesamt 652 Büchern.

Am 22. September war das große Abschlussfest, zu dem auch der 2. Bürgermeister Toni Nußrainer gekommen war. Doch ehe es an die Verteilung der Urkunden und die Verlosung der Preise ging, war erst noch Zuschauen und Zuhören angesagt. Die Theaterpädagogin Juliane Sturm las und spielte aus dem Buch „Kotzmotz der Zauberer“, die Geschichte von einem, der immer tobt und schreit und vor dem sich alle Tiere und sogar die Bäume fürchten. Nur ein kleiner Hase lässt sich nicht einschüchtern und er findet auch heraus, warum der Zauberer eigentlich so böse ist. Juliane Sturm schlüpfte in alle Rollen, Kinder und Erwachsene hörten gebannt zu und spielten begeistert mit. Am Ende bedankte sich das Publikum mit kräftigem Beifall, und als die Geschichte aus war, konnte man ganz deutlich sogar ein leises „schade“ hören.

Die Anzahl der Bücher, die jedes einzelne Kind gelesen hatte, war unterschiedlich, denn jede und jeder hat ein anderes Lesetempo und Lesevermögen. Aber ob wenige Bücher oder viele, „Hauptsache, es hat Spaß gemacht“ meinte Büchereileiterin Birgitt Kukla.

Absolute Lesekönigin war jedoch die elfjährige Emily Lex, die es auf 88 Bücher gebracht hatte. Ob Emily in den Ferien außer zum Lesen noch zu etwas anderem gekommen ist? „Ja, ich war beim Schwimmen und hab mich mit meinen Freundinnen getroffen.“ Emily geht in die 6. Klasse der Realschule, sie spielt gerne Gitarre und singt im Schulchor. Das heißt, wenn sie grade mal nicht liest, sie leiht sich regelmäßig Bücher in der Bücherei aus, aber „hin und wieder kauft auch die Mama eins“. Sie liest „querbeet, aber am liebsten Krimis“. Eigentlich war ihr Ziel, 60 Bücher in den Ferien zu schaffen. „Aber ich war so schnell fertig, dann hab ich einfach weitergelesen.“

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Lesen ist die Lieblingsbeschäftigung der elfjährigen Emily, die im Sommerferien-Leseclub den Rekord von 88 Büchern geschafft hat.

Alle Kinder die mehr als drei Bücher gelesen hatten, wurden mit einer Urkunde belohnt. Zehn glückliche Gewinner durften sich über einen der Hauptpreise freuen. Da gab es z.B. Karten für das Münchner Marionettentheater, Gutscheine für Carrera-Bahn-Fahren, Spiele und natürlich - Bücher. Für fünf Kinder gibt es einen ganz besonderen Shopping-Ausflug. Sie dürfen mit den Bibliothekarinnen im Januar nach München fahren und bei Hugendubel Bücher, CDs und DVDs für die Bücherei einkaufen. Für alle anderen stand ein großer Korb mit Haribo-Süßigkeiten bereit.

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Wer beim Sommerferien-Leseclub fleißig gelesen hatte, bekam eine Urkunde. Mit den Kindern freuen sich Büchereileiterin Birgitt Kukla (li hinten) und der 2. Bürgermeister Toni Nußrainer (re hinten).

Favoriten beim diesjährigen Sommerferien-Leseclub waren Conni, Olchis, Comic-Romane und Gregs Tagebuch bei den Jungs, Lotta-Leben bei den Mädchen, und „Die Schule der magischen Tiere“ lieben sowieso alle. Für jedes gelesene Buch musste eine Bewertungskarte ausgefüllt werden. Da gab es nicht nur Fragen zu Titel und Verfasser, auch die ganz persönliche Meinung war gefragt. Wenn auch nicht immer alles gefallen hat, so waren doch die meisten Bewertungen positiv. „Ich fand es gut, dass man nie aufhören konnte zu lesen“ stand z.B. auf einer Karte. Und dieser eindeutige und unmissverständliche Kommentar stammt bestimmt von jemand, der gern und viel liest: „Das Buch war zu kurz!“

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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