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Vorlesen – zuhören – kreativ sein

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 21. November 2020

Bundesweiter Vorlesetag am 20. November

Eine Studie hat herausgefunden, dass rund 32 Prozent der Eltern in Deutschland ihren Kindern selten oder nie vorlesen… Schade! Wie viel Spaß es macht, wenn man vorgelesen bekommt und was man rund ums Vorlesen alles machen kann, durften viele Kinder beim bundesweiten Vorlesetag am 20. November erleben. An zahlreichen Orten in ganz Deutschland – und natürlich auch in allen Klassen der Oberdinger Grund- und Mittelschule - wurde vorgelesen. Mit viel Kreativität hatten die Lehrkräfte ein spannendes und der aktuellen Situation angepasstes Konzept erarbeitet.

Auf der Grundlage eines Ideenkatalogs von Jutta Adelsperger, der Lesebeauftragten für die Mittelschule, wurden altersgerechte Werke vorgelesen und besprochen. Die 3. und 4. Klassen erfuhren von „Carla Chamäleon – O Schreck, ich bin weg!“ von Franziska Gehm, eine spannende und lustige Geschichte, wie man neue Freunde finden kann. In den 5. und 6. Klassen lasen die Lehrkräfte aus „Pembo“ von Ayşe Bosse und Ceylan Beyoğlu vor, einem humorvollen Roman, der sich an der Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen dieser Altersstufe orientiert, und die 7., 8. und 9. Klassen hörten Ausschnitte aus einem Buch, das ein aktuelles zeitgeschichtliches Thema behandelt: „I have a dream – Das Leben des Martin Luther King“ von Alois Prinz.

Für die 1. und 2. Klassen stand „Mattis und das klebende Klassenzimmer“ von Silke Schlichtmann auf dem Programm. Der Ablauf war in allen Klassen ähnlich, in der 2a verlief dies z.B. so: Die Autorin las per Video die ersten Kapitel aus ihrem Buch vor und schon da gab es viel zu lachen, denn Mattis, von dem die Geschichte handelt, bringt mit seinen ungewöhnlichen Einfällen Lehrer und Eltern zuweilen an den Rand der Verzweiflung.

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Eine spannende Geschichte! Wie es mit „Mattis und dem klebenden Klassenzimmer“ weiterging, hören die Schülerinnen und Schüler der 2a von ihrer Lehrerin Bianca Ziegler. 

Ehe weiter vorgelesen wurde, dachten Lehrerin und Kinder gemeinsam darüber nach, was sich am Anfang so alles abgespielt hatte. „Hast du auch schon mal was ganz Unsinniges gemacht?“ fragte Lehrerin Bianca Ziegler die Kinder. Klar, da gingen viele Finger in die Höhe! Bei der Aufforderung „magst du mal vorspielen, wie erstaunt der Lehrer war, als Kathi an ihrem Stuhl klebte?“ zeigte sich zudem so manches überraschende Schauspieltalent.

Bianca Ziegler las immer wieder kurze Abschnitte vor und die Kinder durften dazu ihre eigenen Ideen einbringen, sei es durch das Malen von besonders lustigen Ereignissen in der Geschichte, oder aufzuschreiben, wie man sich als Superheld fühlen würde. Aber es wurde auch darüber gesprochen, wie wichtig es ist, die Wahrheit zu sagen und zuzugeben, wenn man einen Fehler gemacht hat.

Die Buben und Mädchen der 2a hatten sichtlich und hörbar ihren Spaß und beteiligten sich mit großem Eifer, sie machten sich eigene Gedanken und hatten jede Menge Vorschläge. Vielleicht fanden sie es sogar ganz gut, dass sie dieses Mal nicht mit vielen anderen beim Vorlesen zuhörten, sondern in ihrem vertrauten Klassenzimmer bleiben konnten.

Da bestimmt die meisten wissen wollen, wie die lustige und spannende Geschichte von Mattis und dem klebenden Klassenzimmer ausgeht, dürfen sie das Buch in der Klassenbücherei behalten und weiterlesen. Dies gilt natürlich auch für alle anderen Bücher, aus denen an diesem Tag vorgelesen wurde.

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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