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Wer kann am besten vorlesen?

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 22. November 2020

60. Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Würde der Vorlesetag wie gewohnt stattfinden können? Nicht ohne Grund legte die Mittelschule den Wettbewerb in die erste Woche nach den Herbstferien. Der „lockdown light“ und die damit verbundene weitere Schulöffnung ermöglichte den Schülern der 6a und 6b die „leibhaftige Teilhabe“ an diesem tollen Ereignis, das für jeden sechsten Jahrgang einen Höhepunkt im Schulleben darstellt.

Und so versammelten sich am Freitag, den 13. November 2020 die jeweils vier Klassensieger der beiden Klassen zum ersten Mal im Mehrzweckraum der wunderschönen nagelneuen Schule. Natürlich wurden sie von ihren Mitschülern begleitet, die als Zuhörer mit ihren beiden Lehrerinnen andächtig den Vorlesenden lauschten. Diese lasen zunächst eine dreiminütige Textpassage aus einem von ihnen gewählten Buch vor, anschließend zwei Minuten aus einem ihnen unbekannten Buch.

Eine unabhängige Jury bewertete die Vorleser anhand eines Formulars  und zog sich anschließend zur Siegerermittlung zurück. Unter einem „Finger-Trommelwirbel“ aller Schüler schritten danach Rektor Johann Deschu und Birgitt Kukla, Leiterin der Gemeindebibliothek, stellvertretend für die gesamte Jury zur Siegerehrung.

Herr Deschu machte es spannend und benannte zunächst die 3. Plätze, die von sechs Schülerinnen und Schülern belegt wurden: Tabea Loider, Maria Zollner, Florian Bieler, Lena Aschenbrenner, Cornelia Stein und Jasmin Raßhofer wurden für ihre gute Vorbereitung mit einem Set dekorativer Lesezeichen belohnt. Jetzt war klar, dass der Vorlesesieger einer der beiden noch verbliebenen männlichen Mitschüler sein musste. Die Spannung stieg an…

„Und der zweite Platz geht an Bastian Huber“, ließ Herr Deschu verlauten und übergab dem sichtlich erfreuten zweiten Sieger aus der Klasse 6a zu den Lesezeichen ein Buchgeschenk.

vorlesewettbewerb2020

Vorne die beiden strahlenden Sieger, beide aus der 6a: 1. Lukas Raschl (li) und 2. Bastian Huber (re); dahinter die Jury (v.li) Rubina Jacobsen (Förderlehrerin), Birgitt Kukla (BIB Oberding), Lenny Roschke (7. Klasse, Vorjahressieger), Rektor Johann Deschu und Felizitas Hiesgen (SozPäd) 

Mit großer Freude und auch ein wenig gerührt reagierte der diesjährige Vorlesesieger Lukas Raschl (ebenfalls 6a), als ihm noch vor der Verlesung seines Namens klar wurde, dass er nun stellvertretend für die Mittelschule Oberding in das Rennen um den Regionalentscheid geht.

Von Erding aus kann die Reise für ihn über die Bezirksrunde zum Landesentscheid gehen, wo der Bundessieger 2020 ermittelt wird. Im letzten Jahr ging der Wanderpokal nach Mecklenburg-Vorpommern. Vielleicht holt Lukas ihn nach Bayern?

Aber für den Moment heißt es: „Siegerurkunde aufhängen, im Buchpreis schmökern und sich über den Vorleseerfolg freuen!“

Bericht und Foto: MK

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