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St. Martin im Nebel

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 24. November 2021

Martinsfest der Kindergarten-Kinder im Zehmerhof

Keine Pferde, die über Hindernisse sprangen, sondern viele Kinder mit ihren bunten Laternen bevölkerten am Abend des 11. November den Springplatz des Zehmerhofs in Aufkirchen. An diesem Tag feierten die Kindergartenkinder nämlich ihr Martinsfest. Eine Bläsergruppe spielte und die Kinder sangen dazu „Laterne, Laterne…“, „St. Martin ritt durch Schnee und Wind…“ und viele andere altbekannte Martinslieder.

Doch plötzlich geschah etwas Geheimnisvolles: Aus dem dichten Nebel tauchte ein Pferd mit leuchtender Mähne auf und im Sattel saß höchstpersönlich der heilige Martin, angetan mit seinem roten Umhang. Er ritt zu dem Bettler, der frierend in der Kälte stand und teilte seinen Mantel mit ihm, wie es die Martinslegende erzählt. Ehe er wieder davonritt, erfreuten die Kinder Pferd und Reiter(in) noch mit Martins- und Laternenliedern und danach zogen Kinder und Erzieherinnen zum Kinderhaus Aufkirchen. Dort wärmten sich alle am Lagerfeuer wieder auf und bekamen Martinsgänse, die zur Erinnerung an die Martinsgeschichte für sie gebacken wurden.

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Die Martinslegende – eindrucksvoll dargestellt für die Kinder vom Kinderhaus Aufkirchen

Leider konnten die Eltern wegen der aktuellen Corona-Lage diese stimmungsvolle Feier nicht gemeinsam mit ihren Kindern erleben. Aber ganz bestimmt erzählten die Mädchen und Buben aufgeregt davon, als sie von den Mamas und Papas gegen 18.30 Uhr wieder abgeholt wurden.

Dass dieses Fest trotz Corona (und unter Einhaltung aller Regeln) so gut ablaufen konnte, war vor allem dem Reiterhof Zehmer zu verdanken. Der hatte nicht nur den Springplatz zur Verfügung gestellt und beleuchtet, sondern sogar angeboten, dass bei Regen alles in der Reithalle stattfinden könnte. Dass die Stute „Stella“ und ihre Reiterin Laura so geduldig „mitgespielt“ hatten, ist natürlich auch ein großes Dankeschön wert.

Für Sie berichtete Maria Schultz. Foto: OKU

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