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Gemeinderatssitzung – mal ganz anders

Kategorie: Politik Veröffentlicht: 24. April 2020

Gemeinderäte treffen sich in der Oberdinger Dreifachhalle

+++ Bauanträge +++ Ausbau Kreisstraße Erding-Niederding +++ Info zum Schulneubau +++ Abschied +++

Die letzte Gemeinderatssitzung der aktuellen Legislaturperiode fand am 21. April unter außergewöhnlichen Bedingungen statt. In der neuen Dreifachhalle in Oberding wurden die Tische – jedes Mitglied bekam einen eigenen – im vorgeschriebenen Abstand aufgestellt. Auch wenn die Verständigung akustisch zeitweise nicht unbedingt optimal war, so konnte die Tagesordnung trotzdem in gewohnter Weise abgearbeitet werden.

Bauanträge

Bürgermeister Bernhard Mücke informierte über die vorliegenden Bauanträge, die zur Genehmigung anstanden.

Sowohl der Antrag von Silvia und Arno Hettler zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage als auch der Antrag von Sabrina und Stephan Greinsberger für den Neubau einer Gaube wurden einstimmig genehmigt.

Über den Antrag von Martin Bauer auf Vorbescheid zum Neubau eines Wohnhauses mit Garage wurde diskutiert. Von Seiten der Gemeinde wurde die geplante Erschließung von der Nordseite her über den öffentlichen Feldweg abgelehnt, diese soll über den westlich gelegenen Grasfeldweg erfolgen.

Mit dieser Maßgabe wurde der Antrag mit 17 Ja- und 3 Neinstimmen genehmigt.

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Gemeinderatssitzung in ungewohntem Ambiente

Ausbau der Kreisstraße ED 9 Erding-Niederding

Vom Straßenbauamt/Landratsamt wurde festgelegt, dass die Bauarbeiten für den Ausbau des vielbefahrenen Teilstücks der Kreisstraße ED 9 von der Flughafentangente, Ausfahrt Erding-Ost, bis nach Niederding am 4. Mai beginnen. Geklärt wurde bis jetzt allerdings noch nicht, wie die Zufahrt während der Bauzeit sowohl für Landwirte als auch für Anlieger, Schulbusse, Feuerwehr etc. ermöglicht werden kann. Um eine vernünftige Regelung für die Zeit des Ausbaus zu finden, war ein gemeinsames Gespräch aller Beteiligten vorgesehen. Leider war mit dem Straßenbauamt keine Abstimmung möglich, da alle Gesprächsanfragen entweder überhaupt nicht oder mit einer nicht begründeten Absage beantwortet wurden. Dies ist insofern unverständlich, da bisher die Zusammenarbeit mit dieser Behörde größtenteils einvernehmlich vonstatten ging. Lösungen müssen nun unter massivem Zeitdruck gefunden werden.

Wie VG-Geschäftsleiter Josef Steinkirchner im Nachgang mitteilte, ist die Baufirma inzwischen sensibilisiert, Lösungen wären möglich, müssen aber nun unter massivem Zeitdruck besprochen und umgesetzt werden.

Neubau Schulzentrum

Zum Abschluss gab es noch eine erfreuliche Information: Beim Neubau des Schulzentrums liegt man derzeit mit einem Prozent unter den veranschlagten Kosten, laut Bernhard Mücke „eine Punktlandung“. Ob aufgrund der derzeitigen Situation allerdings der Fertigstellungstermin gehalten werden kann, ist jetzt noch nicht absehbar. Es wird hierzu jedoch demnächst wieder Koordinationsgespräche geben.

Abschied

In dieser letzten Sitzung der abgelaufenen Legislaturperiode war für die ausscheidenden Gemeinderäte nun der Zeitpunkt des Abschieds gekommen. Drei von ihnen ergriffen die Gelegenheit, um sich bei Bürgermeister und Kollegen für das gute Miteinander zu bedanken. Eigentlich wäre es Tradition, nach der letzten Gemeinderatssitzung gemeinsam zu feiern. Da dies derzeit jedoch nicht möglich ist, versprach Bürgermeister Bernhard Mücke, dass die offizielle Verabschiedung auf jeden Fall nachgeholt wird, sobald dies machbar ist. Zum Schluss bedankte er sich bei allen für die partnerschaftliche Zusammenarbeit. Seit Fazit: „Es waren sechs, finde ich, schöne Jahre!“

Für Sie berichtete Maria Schultz.

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