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Fastastisch!

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 14. April 2019

Fastensuppen-Essen im Niederdinger Bürgersaal

Fasten und Genuss – wie passt das denn zusammen? Die Antwort auf diese Frage lieferte die kfd Niederding auf ein Neues beim traditionellen Fastensuppen-Essen: Es passt ganz hervorragend zusammen! Dieser Meinung waren auch die zahlreichen Gäste, die nach dem Palmsonntags-Gottesdienst Platz im Niederdinger Bürgerhaus nahmen und sich die Suppenspezialitäten schmecken ließen.

 

 

kfd-Chefin Christine Viechter dankte bei der Begrüßung den Helferinnen und Helfern, den Suppenköchinnen, den Kuchenbäckerinnen und allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Über einen Teil der gesammelten Spenden darf sich heuer das Palliativ-Team in Erding freuen. „Was wir mit dem Rest machen, ist noch nicht entschieden“, so Viechter.

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Auch heuer bot die kfd Niederding Osterkerzen und Palmbuschen zum Verkauf an.

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Die Deko ist Chef-Sache. Insgesamt 140 Hasenohr-Servietten faltete kfd-Chefin Christine Viechter in Eigenregie.

Plötzlich sang Organist und PGR-Mitglied Hans Kern aus dem Hintergrund „Froh zu sein bedarf es wenig...“ und eine Tischreihe nach der anderen Stimmte im Kanon mit ein. Gleich darauf folgte noch ein gemeinsam gesungenes Geburtstagsständchen. „Das war der erste „Flashmob“ in der Geschichte des Pfarrverbands Erdinger Moos! Und der war nur für dich, liebe Hilde“, klärte Kirchenpfleger Martin Kolbinger die überraschte Mechthilde Zech auf. Mit dieser ungewöhnlichen Aktion gratulierten die Niederdinger ihrer ehemaligen Mesnerin nicht nur zum 80. Geburtstag, den sie am Vortag gefeiert hatte. Sie drückten auf diese Art und Weise auch ihre Dankbarkeit für die vergangenen 28 Jahre aus, in denen Mechthilde Zech „die gute Seele der Niederdinger Kirche“ war.
„Eigentlich könntest du eine eigene Biographie schreiben, so wie es auch Theo Waigel zu seinem 80gsten gemacht hat“, schlug Martin Koblinger vor. Er habe auch schon eine Idee, welchen Titel das Buch bekommen könnte: „14 Stufen rauf – do bin i a dahoam!“ Denn die Treppe, die zur Niederdinger Kirche hinaufführt, hat genau 14 Stufen. Hochgerechnet sei Mechthilde Zech all die Jahre unglaubliche 40.768 Stufen zur Sakristei hochgegangen – das tägliche Auf- und Zusperren und sonstige „Sondergänge“ gar nicht mit eingerechnet. Unterstützt wurde sie bei der Mesner-Arbeit von ihrem Sohn Peter Zech. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Andrea Peis dankte auch ihm für seinen Einsatz und merkte augenzwinkernd an: „Aber nur, weil deine Mutter nun nicht mehr als Mesnerin tätig ist, darfst du schon noch weitermachen.“

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Pfarrgemeinderatsvorsitzende Andrea Peis überreichte einen Geschenkkorb an Peter Zech. Der hatte seine Mutter Mechthilde Zech jahrelang bei der Mesner-Arbeit unter die Arme gegriffen.

Am 01.01.1991 nahm Metchilde Zech ihren Dienst als Mesnerin auf. „Seitdem durftest du sicherlich so manche Eigenheiten der Pfarrer, Diakone und Pastoralreferenten kennenlernen“, resümierte der Kirchenpfleger. „Und auch über so manche neue Idee der Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungen hast du dich vielleicht gewundert.“ Aber was eine wirklich gute Mesnerin, so wie Mechthilde Zech es eine war, ausmacht, ist der Umgang mit den Menschen. „Einfach da zu sein - in guten wie in schlechten Zeiten.“ Mesner/in ist eben nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung!

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Einen Geschenkkorb für Peter Zech, einen Obstkorb und Blumen für die Mama, der „guten Seele der Niederdinger Kirche“: (v.l.) PGR-Vorsitzende Andrea Peis, Peter Zech, Mechthilde Zech, kfd-Vorsitzende Christine Viechter und Kirchenpfleger Martin Kolbinger.

Für Sie berichtete Christine Hofer.

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