„Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“
Im Rahmen der Sternsingeraktion waren wieder zahlreiche Sternsingerinnen und Sternsinger in vielen Ortschaften unterwegs. Auch in Notzing brachten drei Gruppen den traditionellen Segensspruch „20 + C + M + B + 26“ („Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“) an Türen an und zogen von Haus zu Haus, um Spenden zu sammeln – diesmal besonders gegen Kinderarbeit. Trotz eisiger Kälte gingen die Notzinger Ministranten durch die Straßen und sammelten. Zwischendurch wurden sie – wie gehabt – durch das Mesner-Ehepaar Neumaier bestens mit Tee und Mittagessen versorgt.
Das Sternsingen hat eine lange Tradition: Seit etlichen Jahren sammeln Tausende Kinder und Jugendliche jedes Jahr Spenden für weltweite Hilfsmaßnahmen. Über die Jahrzehnte sind zahlreiche Spenden zusammengekommen, die Kindern in Not zugutekamen – etwa zur Förderung von Bildung, Gesundheitsversorgung und Schutz vor ausbeuterischer Arbeit. Die diesjährige bundesweite Aktion steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Damit lenken die Sternsinger die Aufmerksamkeit auf ein weiterhin drängendes Problem:
Weltweit arbeiten laut Organisationen heute noch rund 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren – viele von ihnen unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Ziel der Aktion ist es, nicht nur Geld zu sammeln, sondern auch das Recht auf Bildung, Schutz und eine unbeschwerte Kindheit für alle Kinder zu betonen. Die Spenden gehen an Partnerprojekte in Ländern wie Bangladesch und weltweit, wo Initiativen Kinder aus Arbeitssituationen befreien und ihnen Schulbesuch und Freizeit ermöglichen.
Die Sternsingeraktion 2026 setzte ein starkes Zeichen gegen Kinderarbeit – nicht nur durch das Sammeln von Spenden, sondern auch durch das Engagement vieler Kinder, die darüber informieren und für die Rechte ihrer Altersgenossen weltweit eintreten. Für den Einsatz und das Engagement danken wir allen Beteiligten.
Für Sie berichtete der Oberdinger Kurier.







