Der Sieger des Bachrennens 2025
Das große Fest der Vereine
Das Besondere in diesem Jahr war der zusätzliche Tag!Bisher fand das Oberdinger Ortsfest samstags und sonntags statt. Heuer gab es zusätzlich den Freitag – zur Freude der Senioren aus den umliegenden Ortschaften.
Freitag – der besondere Tag für die Senioren
Eine großartige Idee des Veranstalters dieses beliebten Festes – der „Ortsgemeinschaft Oberding e.V.“, deren Vorsitzender und zugleich Ortssprecher Christian
Aigner ist. Unterstützt wurde die Organisation des Ortsfestes von der katholischen Landjugend, der katholischen Frauengemeinschaft – heuer auch von der Kirchenverwaltung. Insgesamt ein Fest, bei dem alle Vereine anpacken und zusammenhelfen.
Gemeinsam mit den Verantwortlichen des Landkreises Erding wurde herzlich eingeladen. Für die Verwaltungsgemeinschaft Oberding/Eitting fand dieser besondere Tag heuer in Oberding statt. Bereits zum gemeinsamen Mittagessen um 12:30 Uhr kamen die zahlreich geladenen, gut aufgelegten und fröhlichen Gäste aus den benachbarten Ortschaften – u. a. mit Bussen – angereist.
Mit einer Begrüßung durch Bürgermeister Bernhard Mücke und einer Rede von Landrat Martin Bayerstorfer begann die Veranstaltung. Weitere Ehrengäste, Altbürgermeister und Pfarrer der Gemeinden – reihten sich in die Liste der besonderen Wertschätzung für die Senioren ein. Bei anschließendem Kaffee und Kuchen, begleitet von stimmungsvoller Musik, klang dieser wundervolle und ereignisreiche Nachmittag trotz hoher Temperaturen gegen 17:00 Uhr aus.
Ein besonderer Dank ging am Ende an alle helfenden Händen und Organisatoren. Ohne deren Mitwirken hätte dieser zusätzliche Tag für die rund 500 geladenen Gäste nicht stattfinden können, ebenso auch an den 2. Bürgermeister Anton Nussrainer.
Samstag – der Tag der kreativen, sportlichen und mutigen
Dieses Jahr war es wieder so weit: Nach zweijährigem Hinfiebern auf das diesjährige Enten- und Bachrennen kamen auch die jüngsten und kleinsten Gäste der Ortschaften auf ihre Kosten. An der Dorfen versammelten sich zahlreiche wasserbegeisterte, sportliche Teilnehmer und Zuschauer. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt: Vom Traktorgespann über Flamingos, fahrende Bierträger bis hin zu schwimmende Biergärten – das begeisterte Publikum staunte nicht schlecht. Dieses Rennen ließ keine Wünsche offen. Bereits Monate vor dem Start wurde gebastelt, experimentiert und ausprobiert. Alle waren mit Feuereifer dabei. Als es am Samstag gegen 15:30 Uhr endlich so weit war, war die Aufregung unter den Teilnehmenden riesig, Wird das Boot es schaffen? Bleiben wir trocken? Wer wird gewinnen? Oder wird es einen SOS-Notruf geben? Alles war möglich! 12 Boote starteten an der Brücke beim Tennisplatz und ließen sich bis zur Brücke an der Moosstraße treiben.
Es war alles geboten – von Wasserschlachten bis hin zum Kentern der Boote und erfrischenden Bädern im Bach. Letzteres war willkommen, denn das Wetter spielte wunderbar mit. Das Rennen wurde hervorragend von der Landjugend organisiert, der Getränkeverkauf lief reibungslos. Auch die Feuerwehr leistete ihren Beitrag und unterstützte mit passender Moderation. Insgesamt vier Läufe waren für das Entenrennen notwendig.
Ein sportliches Dankeschön erging auch an die Bücherei, die den Verkauf der Enten übernahm. Die Sieger wurden mit Bade- und Pizzagutscheinen prämiert, alle anderen Teilnehmer erhielten Trostpreise. Im Anschluss ging es fröhlich und gut gelaunt weiter mit dem Biergartenbetrieb am Dorfplatz. Die Siegerehrungen waren der Höhepunkt. Die schnellsten und kreativsten Boote wurden geehrt. Den ersten Platz für das schönste Boot bekam der Traktor mit Anhänger. Die schnellsten Boote waren die vier Rennfahrer. So ein Rennen und Baden macht hungrig und durstig: Fürs leibliche Wohl war bestens gesorgt. Bier vom Fass, Grillspezialitäten und eine Weinbar boten Genuss für Groß und Klein. Bei rund 650 Besuchern kam die musikalische Umrahmung der „Moosrand-Musi“ gut an. Der stimmungsvolle, laue Sommerabend klang an der Bar aus.
Für Sie berichtete der Oberdinger Kurier.
Fotos: Mit freundlicher Unterstützung von Reinhard Heuer


































































































