32 ehemalige Spieler schnürten sich nochmals die Fußballschuhe
Ein Hauch von Fußballromantik wehte Anfang Juli über den Fußballplatz des TuS Oberding: Beim großen Legendenspiel, das anlässlich der 1275-Jahr-Feier Deang vom TuS Oberding veranstaltet wurde, schnürten 32 ehemalige Spieler noch einmal ihre Fußballschuhe und zeigten, dass sie nichts von ihrem Können verlernt haben. Unterstützt wurden sie von vier ebenfalls bestens bekannten Ex-Trainern: Josef Hausler, Norbert Just, Hans Bruckmeier und Gottfried Ettenauer standen an der Seitenlinie und sorgten für das nötige Coaching und die richtige Aufstellung.
Das Spiel bot alles, was das Fußballherz höherschlagen lässt: Nach dem traditionellen Einmarsch zu „Hell Bells“ von ACDC folgten Emotionen, schöne Kombinationen und Tore satt. Besonders beeindruckend war die Vielfalt auf dem Platz – von noch aktiven Spielern wie Tobi Stürzer und Thomas Maier bis hin zu Fußballern im Ruhestand zwischen 50 und 70 Jahren. Voraussetzung für die Spielteilnahme war das Geburtsjahr – 1990 und darunter. Und der Ball rollte, als wäre die Zeit stehen geblieben. Auch auf der Zuschauertribüne trafen sich ehemalige Fans und Wegbegleiter. Eine Zeitreise, die allen Beteiligten und Fans mehr als nur gefallen hat.
Am Ende setzten sich die in Weiß gekleideten Kicker knapp mit 4:3 durch – ein Ergebnis, das dem Spielverlauf und dem Einsatz aller Beteiligten gerecht wurde. Die Tore fielen wie folgt: Andreas Lobermeier traf zur 0:1-Führung und legte auch das 1:2 nach. Thomas Maier glich zwischenzeitlich zum 1:1 aus und traf auch zum 3:4-Anschluss. Weitere Treffer erzielten Josef Schmid (2:2), Dominik Fröhlich (2:3) und Michael Lehmer (2:4). Obwohl Schiedsrichter Peter Mende – selbst eine TuS-Legende als Ex-Torwart, Jugendtrainer und Allrounder beim TuS Oberding – großzügige sechs Minuten nachspielen ließ, blieb der Ausgleich den Rotgekleideten verwehrt.
Kommentiert wurde das gesamte Spiel von Tobi Huber, seines Zeichens Abteilungsleiter. Zwischendrin zeigte auch er persönlichen Einsatz auf dem Feld und gab das Mikro kurzzeitig an Markus Bauer ab.
Trotz des sportlichen Ehrgeizes stand der Spaß am Fußball, das Wiedersehen alter Weggefährten und die Freude an der Bewegung im Vordergrund. Zuschauer wie Spieler waren sich einig: Dieses Legendenspiel hatte seinen Namen mehr als verdient – und darf gerne zur Tradition werden.
Für Sie berichtete der Oberdinger Kurier.



































