2 Derbysiege für den FC Schwaig

Kategorie: Sport

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Auf einen wunderbaren Fußballnachmittag freuten sich die Fans des FC Schwaig am 23.10.2021 und sie wurden nicht enttäuscht. Die Sonne strahlte und 2 Derbys standen auf dem Programm. Zunächst das mit großer Spannung erwartete Landesligamatch gegen den SE Freising, im Anschluss das Gemeindederby der Zweiten Mannschaft gegen den TuS Oberding.

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Landesliga: FC Schwaig – SE Freising 2:1

Über 300 Zuschauer strömten in den Schwaiger Sportpark, um das Spiel gegen den so lange Jahre übermächtig erscheinenden SE Freising zu sehen. Der Aufsteiger gegen den seit über 30 Jahren immer in der Bezirksoberliga oder Landesliga beheimateten Club aus dem Freisinger Stadtteil Lerchenfeld. Oder anders ausgedrückt: Der Vierte gegen den Sechsten der Landesliga Südost. Wer das zu Beginn der Saison vorausgesagt hätte, wäre wahrscheinlich von allen für verrückt erklärt worden. Bevor jedoch Schiedsrichter Andreas Egner die Partie anpfiff, gab es eine Gedenkminute für den leider viel zu
früh verstorbenen ehemaligen Schwaiger Jugendleiter Matthias Ziegenhals. Danach begann die Partie und sie begann alles andere als gut für die Elf von Coach Ben Held, denn es waren gerade einmal 3 Minuten gespielt und die Gastgeber lagen schon mit 0:1 im Rückstand. Was war passiert: Ein Freistoß von Freisings Co-Spielertrainer Florian Bittner knapp hinter der Mittellinie segelte in den Schwaiger Strafraum, wurde per Kopf verlängert und trudelte Richtung Torauslinie. Luca Brudloff sprintete hinterher, erreichte den Ball kurz vor dem Aus und spielte die Kugel wunderbar scharf in die Mitte, wo Freisings Torjäger Andreas Hohlenburger aus einem Meter Entfernung nur noch den Fuß hinhalten musste, um zur frühen Führung einzuschieben.

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Dieser Treffer zeigte bei der Heimelf Wirkung. Zwar wollte Schwaig schnell den Rückstand wettmachen und spielte nach vorne, doch zu viele Ungenauigkeiten im Spielaufbau schlichen sich ein. Dazu kam, dass Freising sich zwar zurückzog, aber immer wieder mit geschicktem Pressing zu einfachen Ballgewinnen kam. Wenn die Plabst-Elf die Kugel eroberte, versuchte sie blitzschnell nach vorne zu spielen. Oft mit nur einem langen Pass in die Tiefe auf die pfeilschnellen Andreas Hohlenburger, Benedict Geuenich oder Nicolai Davydov. Schwaigs Abwehr stand in den meisten Fällen sicher, aber in der 36 Minute zog Hohlenburger, nachdem er zuvor von Daniel Fichtlscherer erfolgreich vom Ball getrennt wurde, im zweiten Versuch aus 12 Metern halbrechter Position ab, doch Franz Hornof im Tor klärte reaktionsschnell mit dem rechten Fuß. Zwei Minuten vorher kam Mikey Straßer nach einer schönen Flanke von der linken Seite zum Kopfball, aber Maximilian Oswald im Freisinger Tor stand goldrichtig und klärte. In der 43. Minute war er dann machtlos. Vinc Sommer spielte auf Mario Simak, der die Kugel gefühlvoll von der linken Seite vors Tor zirkelte, so dass Mikey Strasser keine Mühe hatte aus 6 Metern Entfernung den Ball volley zum 1:1 Pausenstand in die Maschen zu jagen.

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In der Halbzeitpause erwischte Coach Ben Held wohl die richtigen Worte, denn sein Team kam wesentlich engagierter aus der Kabine und drängte auf den Führungstreffer. Zwar gab es bis zur 65. Minute kaum klare Tormöglichkeiten, doch das Spiel lief in den meisten Fällen auf das Tor der Gäste. Gute 20 Minuten vor Schluss wechselte sich Spieltrainer Ben Held dann selbst ein, um dem Offensivspiel noch einmal zusätzliche Durchschlagskraft zu verleihen. Gerade einmal 2 Minuten auf dem Platz hätte er auch fast getroffen. Nach einer wunderbaren Kopfballablage von Raffi Ascher hätte Held aus 6 Metern Entfernung nur noch einschießen müssen, doch Florian Bittner stieg ihm von hinten auf die Ferse, so dass Held zu Boden stürzte. Ein klarer Elfmeter, den Schiedsrichter Andreas Egner zur Überraschung aller aber nicht gab. Auf der anderen Seite versuchte es Hohlenburger noch einmal mit einem Schuss aus 18 Metern, der sein Ziel aber verfehlte. Schwaig warf jetzt alles in die Waagschale und versuchte das Glück zu erzwingen. Und dieser Mut wurde belohnt. Im Mittelfeld erkämpfte sich Florian Fink den Ball, spielte auf Leon Roth, der Hannes Hornof bediente. Hornof stand 20 Meter hinter der Mittellinie mit dem Rücken zum Tor, schlug die Kugel Richtung Freisinger Sechzehner, wo Ben Held seinen Gegenspieler Florian Bittner mit einer geschickten Bewegung ins Leere laufen ließ und dem herausstürmenden Torhüter Oswald keine Abwehrchance gab. Es lief die 91. Spielminute und das Schwaiger Stadion explodierte. Kurze Zeit später pfiff Schiedsrichter Egner die Partie ab.

B-Klasse: FC Schwaig 2 – TuS Oberding 2 1:0

Seit Jahren gab es kein Derby mehr zwischen den beiden Vereinen aus der Gemeinde Oberding, doch dieses Jahr war es wieder einmal so weit: Grün-Rot gegen Rot-Schwarz, Schwaig gegen Oberding. Und beide brauchten die Punkte, Schwaig, um in der Tabelle ganz vorne dran zu bleiben und Oberding, um den Abstand nach hinten nicht kleiner werden zu lassen. Soweit die Vorzeichen der Partie.

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Die erste richtige Torchance hatte im Spiel hatte der TuS Oberding. Spielertrainer Nelson Pones erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball, passte wunderschön auf Florian Sule, der aber an Schwaigs glänzend reagierenden Torhüter Stefan Gröppmaier scheiterte. Im Anschluss übernahm Schwaig das Kommando und schnürte Oberding in der eigenen Hälfte ein. Zunächst konnte Oberdings starker Torwart Alexander Strobl einen schönen Schuss von Jan Ascher parieren, ehe Kevin Holzner nur um Zentimeter das Tor verfehlte. In der 27. Spielminute fiel dann der verdiente Führungstreffer der Gastgeber. Fadi Khuriya tanzte 2 Gegenspieler auf dem rechten Flügel aus, passte scharf in die Mitte, wo Jan Ascher aus 6 Metern Entfernung zur 1:0 Führung einschob. Bis zur Pause boten sich Schwaig noch einige Torchancen, doch sie blieben ungenutzt. In der zweiten Hälfte dasselbe Bild: Schwaig drückte auf den zweiten Treffer, nutzte seine Chancen aber nicht. In der 72. Minute setzte sich wieder Fadi Khuriya wunderbar durch, legte uneigennützig auf den alleine stehenden Kevin Holzner ab, der aus wenigen Metern in Rückenlage über das Tor schoss. So blieb es bis zum Ende spannend, zumal Schiedsrichter Rene Wagner aus unerfindlichen Gründen 9 Minuten nachspielen ließ. Das schien den Spielern nicht gut zu tun, denn zuerst wurde Oberdings Philipp Ott und einige Minuten später Schwaigs Kevin Ressler mit Rot des Feldes verwiesen. Danach war aber dann Schluss. Schwaig gewann hochverdient, machte sich aber das Leben selber schwer, weil es die zahlreichen Chancen nicht konsequent nutzte. Aber am Ende zählt der Sieg und die 3 Punkte und die bleiben in Schwaig.

Für Sie berichtete Robert Hellinger.

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