Bei der Planung des neuen Schwaiger Feuerwehrhauses läuft alles nach Plan
Aufgrund von Terminengpässen fand die 15. Sitzung des Oberdinger Gemeinderats am Mittwoch, den 08.10.2025 statt, also ausnahmsweise mal nicht an einem Dienstag. Sonst war freilich alles wie immer, und so konnte Bürgermeister Bernhard Mücke sein Gremium nahezu vollzählig begrüßen, einzig Hans Wachinger fehlte entschuldigt. Die restlichen Ratsmitglieder erhielten Kenntnis von der Eingabeplanung zum Neubau der Schwaiger Feuerwehrgerätehauses, an der sich laut Dirk Lippold im Vergleich zur letzten Vorstellung des Projekts „nicht viel geändert“ habe. Gemäß seines Postens als Kommandant der Schwaiger Floriansjünger erklärte Lippold seinen Ratskollegen, dass lediglich minimale Korrekturen im Sanitärbereich notwendig geworden seien. Auf die Frage nach der Parkplatzsituation antwortete Dirk Lippold, dass auf dem Gelände neben den 12 Stellplätzen für die Anwohner auch insgesamt 21 Parkplätze für die Feuerwehr vorgesehen seien. Anschließend sprach Gemeindeoberhaupt Bernhard Mücke noch einmal kurz die Kostensituation an, von der Gesamtsumme in Höhe von rund 6,7 Mio. Euro brutto können 760.000 Euro über eine Förderung generiert werden, der Restbetrag wird von der Gemeinde aufgebracht. Die zeitliche Planung sieht vor, dass die Schwaiger Feuerwehr zum Jahreswechsel in ihr Übergangsquartier umzieht, so dass Anfang 2026 die Abbrucharbeiten beginnen können. Bei der abschließenden Abstimmung zeigte sich der Gemeinderat einstimmig einverstanden mit der bisherigen Planung.
Ähnlich harmonisch erfolgte die Abstimmung über die Frage nach dem Namen der Erschließungsstraße des Neubaugebiets östlich der Schwaiger Werkstraße (Bebauungsplan Nr. 93). Für den Ausbau dieser Straße könne einerseits ein neuer Straßenname vergeben oder andererseits die bisherige Werkstraße um einige Hausnummern erweitert werden. Ratsmitglied Franz Schweiger schlug vor, die Nummerierung der kommenden Wohneinheiten lediglich über Buchstaben weiterzuführen, d.h. alle bekämen dann zwar die selbe Hausnummer 22, würden sich aber zumindest im Zusatzbuchstaben unterscheiden (z.B. 22a, 22b, 22c, usw.). Dem Einwand von Bürgermeister Mücke, dass man so „das ganze Alphabet brauchen“ würde, schlossen sich alle an, so dass am Ende entschieden wurde, dass die 14 neuen Wohneinheiten später die Werkstraßen-Hausnummern 24 bis 48 erhalten sollen.
Für Sie berichtete Robert Hellinger





