Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen bei der kfd Notzingen

Kategorie: Kirche

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Es sind große Fußstapfen, in die Sabine Amann tritt. Als neue Ansprechpartnerin der Diözese löste sie Uschi Gröppmair ab, die dieses wichtige Amt 20 Jahre lang innehatte. In der Jahreshauptversammlung, die im Bürgerhaus Notzing stattfand, verabschiedete sich Uschi Gröppmair mit vielen lobenden Worten, aber auch mit einem kleinen bisschen Wehmut.

Neue Heimat – neue Herausforderungen

Zu Beginn versammelten sich die Frauen in der Notzinger Kirche, um eine gemeinsame Andacht zu feiern. Als Thema hatte Gemeindereferentin Rosemarie Huber das Thema „verwurzelt sein“ gewählt. „Dieses Thema passt heute ganz ideal für mich“, meinte die ehemalige kfd-Chefin. Im Jahr 1990 kam sie damals nach Notzing. „Ich habe hier sofort eine neue Heimat gefunden!“ Das habe sie größtenteils der kfd Notzing zu verdanken, ist sich Gröppmair sicher. Vor 20 Jahren beim Wieser-Bräu war der damalige Diakon Sebastian Lenz auf der Suche nach Frauen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. „Mir war es wichtig, dass dieser Verband Zukunft hat“, erinnerte sich die Notzingerin, „und so bin ich da etwas blauäugig hineingestolpert.“ Die kfd Notzing war damals die erste Frauengemeinschaft im Pfarrverband, die von einer klassischen Vorstandschaft auf einen Führungskreis umschwenkte. „Am Anfang mussten wir uns erst einmal zusammenraufen, einen Weg suchen, der für alle passt“, so Gröppmair. Genauso wie Enttäuschungen eingesteckt werden mussten, seien es aber am Ende die vielen wunderbaren Momente, auf die sie nun mit Dankbarkeit zurückblicke. „Man wächst mit seinen Aufgaben“, meinte Uschi Gröppmair und bekräftigte dies mit der Feststellung: „Ohne die kfd wäre ich nicht die Frau, die ich heute bin!“

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Ein halber Abschied

Auch wenn Uschi Gröppmair den Chefposten in der kfd Notzing nun abgibt, bleibt sie dem Führungskreis weiter erhalten. „Ich werde mich weiter um den Beitragseinzug kümmern“, erklärte sie. Das könne sie zusätzlich zu den Aufgaben, die sie als Dekanatsvorsitzende und als Mitwirkende auf Diözesan- und Bundesebene noch stemmen. „Ich freue mich, dass ich mein Führungsamt nun in gute Hände abgeben kann“, sagte Gröppmair. Auch die weiteren Ämter konnten bei den an diesem Nachmittag anstehenden Neuwahlen in Windeseile verteilt werden. Als Wahlleiterin fungierte Gemeindereferentin Rosemarie Huber. Michaela Niedermair stand aus persönlichen Gründen nach 10 Jahren nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung. „Wir haben das schweren Herzens zur Kenntnis genommen“, bedauerte die ehemalige kfd-Chefin, „aber wir respektieren natürlich deine Entscheidung.“

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Zukunftsweisende Entscheidungen

Der Jahresrückblick, den Uschi Gröppmair verlas, zeugte vom bunten und abwechslungsreichen Programm des Notzinger Frauenvereins. So reichte das Angebot von einem Theaterbesuch in Wartenberg über eine Stadtführung in Erding mit Türmerin Doris Bauer bis hin zu einer meditativen Wanderung auf den Marienweg in Maria Thalheim mit Pilgerbegleiterin Petra Altmann und Gemeinderefertin Claudia Dorfner. Auf der Liste fanden sich natürlich auch die jährlich wiederkehrenden Traditionen wie beispielsweise das Kräuterbuschen-Binden, aber auch kirchliche „Highlights“ wie die Mai- und Adventsandachten. Und auch der Kassenbericht von Margot Appel-Walbrun zauberte ein Lächeln ins Gesicht. „Angesichts der Tatsache, dass wir in der Corona-Zeit fast keine Einnahmen hatten und 3.000 Euro an das Sophienhospiz gespendet haben, haben wir unterm Strich hervorragend gewirtschaftet“, freute sich Appel-Walbrun, die sich auch weiterhin um die Finanzen des Frauenvereins kümmern wird. Nach den zahlreichen Ehrungen der treuen Vereinsmitglieder gab es noch eine wichtige Neuigkeit, die den anwesenden Damen präsentiert wurde. Gemeindereferentin Rosemarie Huber wird künftig geistlicher Beistand des Frauenvereins. „Eigentlich bin ich schon im Ruhestand. Oder sollte ich besser sagen, im Unruhestand?“, scherzte die Seelsorgerin nach dem einstimmigen Wahlergebnis. Da Priester künftig mit stetig wachsenden Wirkungskreisen – und damit verbunden Mehraufgaben – konfrontiert werden, hielt der Führungskreis diesen Schritt als zukunftsweisend, so Gröppmair. „Zusammen mit Wortgottesdienstleiterin Cilly Hofmüller sehen wir uns künftig auf der geistlichen, christlichen und kirchlichen Schiene gut versorgt!“

Für Sie berichtete Christine Hofer.

 

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