Gemeinderatssitzung vom 21.10.25

Kategorie: Gemeinderat

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Sitzungssaal-Oberding

Der neue Kunstrasenplatz als Gemeinschaftsprojekt von TuS Oberding und FC Schwaig steht kurz vor der Fertigstellung

Der erste Punkt der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung vom Dienstag, 21. Oktober war schnell abgehakt, ging es dabei doch lediglich darum, eine Stellungnahme zur Bauleitplanung der Gemeinde Eitting abzugeben. Die Nachbargemeinde beabsichtigt, auf einem ca. 12 Hektar großes Grundstück direkt an der Autobahn Baurecht zu schaffen. Zukünftig soll dort ein Sondergebiet Waren- und Auslieferungslager samt zugehöriger Verwaltung entstehen, Interessent ist die LIDL Dienstleistung GmbH & Co. KG. Da durch dieses Projekt die Interessen der Gemeinde Oberding nicht berührt werden, verzichtete das Gremium einstimmig auf eine weitere Verfahrensbeteiligung. Danach kam Bürgermeister Bernhard Mücke auf die weitere Vorgehensweise im Umgang mit dem Bebauungsplan Nr. 93 Schwaig, östlich Werkstraße zu sprechen. Für diese Flächen sei ein Umlegungsverfahren geplant, mit Hilfe dessen die Kosten auf die Grundstückserwerber verteilt werden können. Damit beauftragt werden soll das Vermessungsamt Erding, die Vereinbarung mit genannter Behörde soll Bernhard Mücke unterzeichnen. Laut dem Gemeindeoberhaupt solle all das noch vor der eigentlichen Ausschreibung der Bauplätze erfolgen, damit die Interessenten gleich wissen, mit welchen Kosten sie kalkulieren müssen. Auch diesen Beschluss segnete der Gemeinderat einstimmig ab.

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Im Anschluss daran wurden die Ratsmitglieder über den aktuellen Stand beim Bau des gemeinsamen Kunstrasenplatzes von TuS Oberding und FC Schwaig informiert. Bürgermeister Bernhard Mücke erklärte, dass bislang insgesamt vier Abschlagszahlungen in einer Gesamthöhe von 510.000 Euro abgerufen worden seien, bei einem festgelegten Investitionszuschuss von maximal 1,5 Mio. Euro. Anhand von Bildern klärte Gemeinderat Rainer Hellinger, seines Zeichens Pressesprecher der Sportfreunde aus Schwaig, seine Kollegen über die bereits erfolgten und die noch ausstehenden Bauphasen auf. Er berichtete, dass zuerst ein Bodengutachten erstellt worden war, aus dem hervorging, dass der benötigte Kiesuntergrund in einer Tiefe von 0,6 bis 0,9 Metern zu finden sei, daraufhin seien die darüber liegenden Bodenschichten lt. Hellinger abgetragen und in Absprache mit den benachbarten Landwirten auf umliegende Felder verteilt worden. Über die frei gelegte Kiesschicht sei dann grober Schotter aufgebracht worden, diese Konstellation garantiere die für den Platz später so wichtige Versickerungsfähigkeit. Auf die Schicht aus Schotter folgte schließlich eine wasserdurchlässige Asphaltschicht sowie dann noch Gummimatten. Zu guter Letzt folgt dann noch der Kunstrasen, der ganzjährig bespielbar sein wird. Inzwischen sind all diese Maßnahmen abgeschlossen, lediglich die Asphaltierung rund um den neuen Fußballplatz wird wohl erst Anfang des Jahres fertiggestellt werden. In der Zwischenzeit wolle man das Areal mit einem Bauzaun absichern, so Rainer Hellinger. Bürgermeister Bernhard Mücke bedankte sich bei Hellinger für dessen Erläuterungen und sprach in Namen der Gemeinde ein großes Lob an alle Beteiligten aus, denn dieses Projekt sei in „Rekordtempo“ realisiert worden, habe man doch schließlich erst Mitte August mit der Bauphase des Platzes begonnen. Auch Rainer Hellinger schloss sich diesem Lob an, alle Beteiligten Firmen hätten alles dafür gegeben, damit die neue Spielfläche der beiden Fußballvereine bereits in diesem Winter genutzt werden könnte. Auf die Frage von Gemeinderat Helmut Holzmann, ob geplant sei, dass der fertige Platz später auch an andere Vereine vermietet werden soll, entgegnete Gemeindeoberhaupt Mücke, dass das „nicht zielführend“ sei, zumal der Kunstrasenplatz durch sämtliche Jugendmannschaften beider Clubs sowie den Schülern der Oberdinger Lehranstalten „eh immer belegt sein“ dürfte. Rainer Hellinger schlug in dieselbe Kerbe, denn bei einer geringen Platzmiete von ca. 250 bis 300 Euro müsste jeweils vor und nach der Vermietung eine aufwändige Übergabe samt Kontrolle auf Beschädigung erfolgen, außerdem müssten die Mieter dann natürlich auch die Kabinen vor Ort nutzen können. Da aber für dessen zusätzliche Reinigung wieder Mehrkosten entstehen würden, wolle man von so einer Fremdnutzung Abstand nehmen.

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Kurz darauf kam der Bürgermeister dann auch noch auf die im nächsten März stattfindenden Kommunalwahlen zu sprechen. Für diese Gemeindewahlen müsse lt. Art. 5 der GLKrWG ein Gemeindewahlleiter sowie dessen Stellvertreter(in) berufen werden. Dem Vorschlag der Verwaltung, Josef Steinkirchner, seines Zeichens Geschäftsleiter der Gemeinde, als Wahlleiter, sowie Frau Bettina Landmann zu seiner Stellvertreterin zu wählen, stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.

Nächste Gemeinderatssitzung:
Dienstag, 18. November 2025,
19 Uhr im Bürgerhaus Oberding

Für Sie berichtete Robert Hellinger.

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