Einbürgerungen im Landkreis Erding auf Rekordstand

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Seit September 2008 trägt der Landkreis Erding die Auszeichnung „Ort der Vielfalt“ – ein Prädikat im Rahmen eines Programms der Bundesregierung, das Kommunen ehrt, die sich in besonderem Maße für Toleranz, Weltoffenheit und ein respektvolles Miteinander engagieren. Der Landkreis Erding lebt diese Werte aktiv – und die Einbürgerungszahlen der vergangenen Jahre unterstreichen eindrucksvoll, dass diese Bemühungen auch Früchte tragen.

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Im Jahr 2022 wurden 252 ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger in die deutsche Staatsbürgerschaft aufgenommen, im Jahr 2023 stieg diese Zahl deutlich auf 369, 2024 waren es gar 516 – ein neuer Rekord. Die Eingebürgerten stammen aus 65 verschiedenen Nationen, was die kulturelle und gesellschaftliche Vielfalt des Landkreises eindrucksvoll widerspiegelt. Die zahlenmäßig größten Gruppen kommen aus der Türkei (64), Bosnien-Herzegowina (38), dem Kosovo (33), Russland (28) und Syrien (27).

Beim feierlichen Einbürgerungsempfang würdigte Landrat Martin Bayerstorfer diesen bedeutsamen Schritt mit anerkennenden Worten: „Die Einbürgerung ist weit mehr als ein rein verwaltungstechnischer Vorgang. Sie ist ein klares Bekenntnis – zu unserem Land, zu unserem politischen System, zu den Werten unseres Grundgesetzes. Wer eingebürgert wird, hat nicht nur bürokratische Hürden genommen, sondern auch Sprachprüfungen bestanden, sich mit der Rechtsordnung vertraut gemacht und vieles in Bewegung gesetzt. Es zeigt: Der Wunsch, zu Deutschland zu gehören, war größer als die damit verbundenen Herausforderungen. Dafür gebührt Ihnen unser Respekt und unser herzlicher Glückwunsch.“

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Zugleich machte der Landrat deutlich, dass Integration ein wechselseitiger Prozess sei, der nur gelingen könne, wenn sich beide Seiten einbringen: „Einbürgerung ist keine Einbahnstraße. Sie erfordert auf der einen Seite den Willen zur Teilhabe und zur Identifikation – und auf der anderen Seite Offenheit, Toleranz und die Bereitschaft, einander mit Respekt zu begegnen. Auf dem Weg dahin gibt es Hürden: Klischees, Vorurteile, Ängste. Doch dieser Weg lohnt sich – für uns alle, für eine starke, vielfältige und demokratische Gesellschaft.“

Ein lebendiges Beispiel für die gelebte Vielfalt im Landkreis Erding ist das „46. Fest der internationalen Begegnung / Europatag der Musik“, das am 28. Juni ab 12 Uhr in der Kreismusikschule Erding (Freisinger Straße 91) stattfindet. Das beliebte Fest bietet kulinarische, musikalische und kulturelle Eindrücke aus aller Welt – gestaltet von Menschen, die in Erding ihre Heimat gefunden haben. Der Eintritt ist frei, alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, mitzufeiern und neue Begegnungen zu erleben.

Für Sie berichtete der Oberdinger Kurier.

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