Tag der Offenen Tür – Blick aus dem Rettungskorb des Oberdinger Drehleiterfahrzeugs
Tag der Offenen Tür und Festabend
Am 8. April 2006 wurde der Feuerwehrverein Aufkirchen gegründet. Mit einem großen Fest beging der Verein nun am 25. Juli sein 20-jähriges Gründungsjubiläum. Das Wetter hat gepasst und viele große und kleine Gäste kamen zur Feuerwache Aufkirchen, um einen abwechslungsreichen und interessanten Nachmittag zu genießen. Für Hunger und Durst gab es Kaffee und Kuchen und zur Unterhaltung war jede Menge geboten. Beim „Tag der Offenen Tür“ gab es zahlreiche Attraktionen, wobei das Highlight auf jeden Fall die große Drehleiter der FW Oberding war. Wer sich getraut hatte, im Rettungskorb mit nach oben zu fahren (und das waren sehr viele), durfte einen grandiosen Rundblick genießen. Die Flughafenfeuerwehr war mit einem FLF (= Flughafen- Löschfahrzeug) vertreten und wenn jemand wissen wollte, wie damit gelöscht wird, der durfte auf den Knopf drücken und sogleich schoss aus Dach- und Frontwerfer jeweils ein mächtiger Wasserstrahl ins Maisfeld. Die FW Aufkirchen hatte ihre Fahrzeuge aus der Halle herausgefahren und die FW-Männer und -Frauen beantworteten bereitwillig jede Frage. Kinder und Eltern durften in die Fahrzeuge klettern und sich selbst mal als Feuerwehrmann oder -frau fühlen. Hier konnte man auch mal das Löschen üben und mancher merkte, dass es gar nicht so leicht ist, mit dem Wasserstrahl eine Box zu treffen, um diese vorwärts zu bewegen. Auch wenn‘s nicht immer geklappt hat, lustig – und nass – war es auf jeden Fall.
Polizei und THW Freising waren mit Infoständen vertreten und bei den Maltesern konnte man das „Innenleben“ eines Rettungswagens besichtigen. Auf dem Grill brutzelte bereits das Spofagge (für Nichtbayern: Spanferkel), das für manche bereits am Nachmittag die Besichtigung wert war. Ab 18 Uhr war dann Abendbetrieb, auf der Speisekarte standen neben dem Spofagge auch Halsgrat vom Grill und Käsedebreziner. Wer keinen Appetit auf Fleisch hatte, der konnte sich Grillkäse mit Salat bestellen, natürlich fehlten auch die Pommes nicht. Die Getränkeauswahl war groß und ab 21 Uhr war Barbetrieb – beste Zutaten also für einen gemütlichen und entspannten Sommerabend, der nach Auskunft von Insidern dann auch entsprechend lang gedauert hat.
Für Sie berichtete Maria Schultz.















