Blutspendeaktion in der Mehrzweckhalle am Dienstag, 09.07.2024

Kategorie: Aktuelles

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Dass Blutspenden Leben retten kann ist auch für die Menschen in Oberding nichts Neues, weshalb viele Freiwillige zur ersten vom Roten Kreuz durchgeführten Spende-Aktion in die Mehrzweckhalle kamen

Nach jahrelanger Pause haben die Gemeindebürger seit kurzem nun wieder die Möglichkeit, direkt vor ihrer Haustür zum Blutspenden zu gehen. Angeregt durch eine engagierte Oberdingerin verständigten sich das Rote Kreuz und die Gemeinde darauf, zukünftig 3 – 4 Termine pro Jahr hier anzubieten, damit die Menschen nicht erst nach Erding oder anderswohin fahren müssen. Und das Konzept scheint aufzugehen, zur Premiere am Dienstag, 09. Juli fanden sich rund 120 Spender in der Mehrzweckhalle ein. Einige von ihnen hatten von dem Service Gebrauch gemacht, dass man sich vorher online einen Termin buchen und so Wartezeiten vermeiden konnte. Aber auch all diejenigen, die sich spontan einfanden, kamen zügig dran. Der Ablauf war dann immer der gleiche: Nach kurzer Anmeldung am Empfang erhielt jeder Spender ein Papierarmband samt QR-Code, mit dessen Hilfe dann die digitale Registrierung erfolgen sollte. An mehreren Tablets konnten die Fragebögen ausgefüllt werden, wobei Bereitschaftsleiter Jan Hübner vom Roten Kreuz versicherte, dass der Fragenkatalog „nur beim allerersten Ausfüllen derart umfangreich“ sein würde. Zukünftig würden dann viele Fragen wegfallen und nur der aktuelle Teil müsse ein jedes Mal auf´s Neue beantwortet werden müssen. Nach dem Fragebogen durften die Spender dann auch das erste Mal Blut lassen, wenn auch nur wenige Tropfen… Durch einen Piekser in den Finger wurde eine Probe entnommen, die dann sogleich auf den Hämoglobin-Wert untersucht wurde.

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So konnten die Mitarbeiter des Blutspendediensts feststellen, ob das Verhältnis zwischen roten und weißen Blutkörperchen auch passte. Danach durften die zugelassenen Spender dann weiter zu einer der beiden Ärztinnen, die den Blutdruck maßen und anhand von ein paar persönlichen Fragen die Spendefähigkeit eines jeden abklärten. Nach einer kurzen Erfassung durften die Freiwilligen dann endlich Platz auf der Liege nehmen, wo sie schließlich angezapft und um einen halben Liter Blut erleichtert wurden. Diese Blutentnahme dauert bei den meisten Menschen ca. zehn Minuten, danach empfehlen die Mitarbeiter, sich noch ein paar Minuten hinzusetzen, um etwaige Kreislaufprobleme zu vermeiden. Das Rote Kreuz stellt für die Spender dazu auch Brotzeiten und Getränke zur Verfügung, so dass der Flüssigkeits- und Energiehaushalt des Körpers sofort wieder aufgefüllt werden kann. Als Belohnung für die gute Tat des Blutspendens erhalten die Spender zudem auch noch eine kleine Aufmerksamkeit, das kann ein Fresspaket oder auch ein kleines Präsent (z.B. Fahrradklingel, usw.) sein.

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Grundsätzlich gilt: Blutspenden retten Leben, allein in Bayern werden täglich knapp 2.000 Portionen zur Versorgung kranker und verletzter Menschen benötigt. Bei einer sogenannten Vollblutspende wird das Blut in die drei Bestandteile Erythrozyten, Plasma und Thrombozyten aufgeteilt, diese Konzentrate können dann gezielt eingesetzt werden. Besonders wertvoll ist übrigens Spenderblut der Blutgruppe 0, da dieses als einziges bei Menschen sämtlicher Blutgruppen komplikationslos eingesetzt werden kann. Für die Spender selbst ist wichtig, dass sie sich am Tag der Spende körperlich gut fühlen, außerdem sollten sie ihrem Körper auch vorher schon ausreichend Flüssigkeit und Essen zuführen (keine schwere und fettreiche Kost). Zwischen zwei Spenden sollten immer ca. zwei Monate Pause liegen, dies stellt sicher, dass der Körper sich gut erholen und das abgegebene Blut wieder nachproduzieren kann. Positiver Nebeneffekt: Der Körper gewöhnt sich an diese Aufgabe der häufigeren Blutproduktion, was dazu führt, dass sich das Blut von Menschen, die regelmäßig spenden, auch bei Verletzungen deutlich schneller regeneriert als bei anderen. Ein weiterer Vorteil also, der dafür spricht, seinen inneren Schweinehund zu überwinden und selbst Blut zu spenden und damit Teil eines lebensnotwendigen Konzepts zu werden.

Für Sie berichtete Robert Hellinger. 

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