Rekordbeteiligung beim 12. Erdinger Schulschachcup

Kategorie: Schulen

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Mit einer neuen Rekordbeteiligung fand am Mittwoch, den 15. Juli 2026, der 12. Erdinger Schulschachcup in der Montessorischule Aufkirchen statt. Mehr als 150 Schülerinnen und Schüler aus neun Schulen der Region kamen zusammen, um von 9:00 bis etwa 14:30 Uhr ihr Können am Schachbrett unter Beweis zu stellen. Gespielt wurde in Mannschaften nach dem bewährten Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten pro Spieler und Partie – eine Turnierform, die für ausgeglichene Begegnungen und spannende Wettkämpfe bis zur letzten Runde sorgt. Eröffnet wurde das Turnier von Ulrike Baghdadi, der Schulleiterin der Montessori Schule Aufkirchen, die die jungen Schachspielerinnen und Schachspieler sowie die begleitenden Pädagogen herzlich begrüßte. In ihrer Ansprache hob sie die Bedeutung von Schach als Spiel hervor, das Konzentration, strategisches Denken, Ausdauer und Fairness gleichermaßen fördert.

Ein Turnier mit Stil: Mottotag „Schachmatt“
Unter dem Motto „Schwarz & Weiß, kariert, als Schachfiguren oder elegant wie bei einem königlichen Turnier“ erschienen zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Pädagogen in kreativen, schachbezogenen Outfits und sorgten so für ein stimmungsvolles Bild. Anschließend verwandelte sich die Turnhalle in einen Ort höchster Konzentration. An zahlreichen Brettern wurde gerechnet, geplant und kombiniert. Vom ersten Zug an entwickelten sich spannende Begegnungen, bei denen oft erst die letzten Züge über Sieg oder Niederlage entschieden. Trotz des sportlichen Ehrgeizes herrschte während des gesamten Turniers eine freundschaftliche und faire Atmosphäre.

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Auch abseits der Bretter war bestens für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesorgt. Die Oberstufe der Montessori Schule übernahm mit großem Engagement die Verpflegung unter der Anleitung eines Pädagogenteams. Neben Getränken und kleinen Speisen wartete auf die Gäste eine selbst gestaltete Schachtorte, die bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen großen Anklang fand und das Buffet zu einem besonderen Blickfang machte. Nicht nur die Partien selbst sorgten für Gesprächsstoff, sondern auch manche besondere Situation am Rande des Turniers. So einigten sich in der letzten Runde am Spitzenbrett die beiden stärksten Spieler bereits nach drei Zügen auf ein Remis – ein Ergebnis, das beiden Mannschaften vielleicht gereicht hätte. Die Turnierleiterin griff jedoch ein und verwies auf den sportlichen Gedanken des Wettbewerbs. Die Partie wurde daraufhin regulär ausgespielt und entwickelte sich zu einem würdigen Abschluss des Turniers. Die Organisatoren zogen ein durchweg positives Fazit. Die Turnierleitung übernahm erneut mit ihrer langjährigen Erfahrung Brigitta Palotás. Das eingespielte Schiedsrichterteam, bestehend aus Zsuzsanna Skopkoné Orosz, Elke Kast und Olivér Palotás, wurde von Johannes Rusche verstärkt. Sie sorgten allesamt für einen professionellen Ablauf und klare Entscheidungen an den Brettern. Elke Kast organisierte für alle 34 Mannschaften das Spielmaterial. Unterstützt wurde das Turnier vom Unternehmen Humpok Parkett, das die Medaillen gespendet hat, sowie von der Schachabteilung des Rot-Weiß-Klettham e.V., von der der begehrte Siegerpokal stammt. Die Fotos machte Dr. Michael Sachweh vom Fotoclub Erding e.V.

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Für Sie berichtete der Oberdinger Kurier.

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