Am Eingang zum Meserhof findet das alte Feldkreuz bei der Familie Deischl eine neue Heimat.
Einweihung mit überraschend vielen Gästen
Damit hatte die Familie Deischl nicht gerechnet: Weit mehr als 100 Gäste kamen am Sonntag, 26. Juli, zum Meserhof in Oberding, um bei der Einweihung des alten Feldkreuzes dabei zu sein. „Es ist eine längere Geschichte“ meinte Georg Deischl jun. dazu, denn das Feldkreuz ist bestimmt wesentlich älter als 100 Jahre. Die Oma hatte schon gewusst, „und die war Baujahr 1921“, dass es auf einem Flurstück der Familie stand. Damals hing ein holzgeschnitzter Jesus am Kreuz, doch der wurde gestohlen und durch einen anderen ersetzt. Irgendwann hat dann auch ein Sturm das Kreuz umgedrückt. Der Oma war versprochen worden, dass das Kreuz in Ehren gehalten wird und so beschloss die Familie Deischl, es herrichten zu lassen und am Eingang zum Meserhof wieder aufzustellen. Das Kreuz wurde renoviert, der Christus wurde wetterfest hergerichtet und nun steht es, von Blumen umgeben, neben einem großen Felsblock mit dem Hofnamen auf einer kleinen Schotterinsel in der Wiese vor dem Meserhof. Neu aufgestellt an einem anderen Ort – ein guter Anlass, um das Kreuz noch einmal zu weihen. Im Rahmen einer kleinen Zeremonie segnete Diakon Marcus Lehmann das Kreuz, die Gäste beteten und sangen, unterstützt vom Kirchenchor. Alle Anwesenden waren anschließend zu einem gemütlichen Beisammensein mit einer Brotzeit vom Grill eingeladen.
Für Sie berichtete Maria Schultz.











