Über 500 Gäste auf Notzings Festwochenende

Kategorie: Veranstaltungen

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Langjährige Mitglieder des Ortsvorstands ziehen sich zurück: v.l.n.r: Matthias Reitinger (Ortssprecher), Herbert Mayr (nicht abgebildet: Moni Mayr), Franz Pfister, Helga Pfister, Gabi Ippisch, Werner Ippisch.

Drei langjährige Mitglieder des Ortsausschusses verabschiedet

Einen Aperol Spritz oder Hugo an einer Pavillon-Bar, dazu Live-Musik an einem lauen Sommerabend … mehr geht (fast) nicht. Zum ersten Mal können Frischluftfans und Anhänger von Nikotin und Co. zum Auftakt des Notzinger Orts-Festwochenendes unter freiem Himmel feiern: „Den Pavillon haben wir erstmals angeboten und die Leute haben ihn sehr gut angenommen“, fasst Georg Meier, Ortsausschuss-Mitglied, zusammen. Zum traditionellen Wein- und Bierfest am ersten Abend finden sich rund 250 Gäste ein, um nach zwei feierfreien Jahren so richtig Gas zu geben: „Ja, das ging ein wenig länger“, lacht Meier. Zwar wagen an dem Abend nicht alle ein Tänzchen, aber die, die es tun, schwofen mit Hingabe zu den Klängen der Band Coco Nut´s. Vielleicht muss es auch sein, damit sich die soeben verzehrten Kalorien der Grillspezialitäten und Brotzeitteller auf den Hüften breit machen.

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Viele Jahre Ortsvorstand verabschieden sich

Hut ab, wer es nach der langen Nacht zum traditionellen Open Air-Sonntags-Gottesdienst schafft: „Ja, a bisserl anderes Publikum ist das schon“, kommentiert Meier schmunzelnd: „Samstags ist eher für das junge Partyvolk und sonntags für das gesetztere Publikum.“ Statt ausgelassenem Tanzen und Trinken steht ein ganz offizieller Punkt auf der Festagenda: Die Verabschiedung und Ehrung der Ausscheidenden des Ortsvorstands, wie stets, im Beisein der jeweiligen Angetrauten. Werner Ippisch zieht sich nach acht Jahren als Beisitzer zurück, wie Helga Pfister. Allerdings möchte sie das Bürgerhaus weiterhin betreuen, einen „Job“, den sie bereits seit 2008 macht. Dritter im Bunde ist Herbert Mayr. Von 2002 bis 2008 fungiert Mayr als Beisitzer und übernimmt im Anschluss Verantwortung als Ortssprecher. In seinen 20 „Dienstjahren“ organisiert er 2010, 2014 und 2018 das Maibaum-Geschehen und gründet 2019 den Ortsverein Notzing. „Bei der Wahl der Neuen können wir die Ausscheidenden nicht gebührend ehren, da bietet sich das Ortsfest einfach an. Da sind viele Leute ohnehin aus dem Ort mit dabei und so ergibt das einen würdigen Rahmen. Das ist doch etwas anderes, als es hinter verschlossenen Türen zu veranstalten“, sagt Meier. Für den angemessenen Rahmen sorgt auch das Mittagessen und das Kuchenbuffet der Damen: „Das ist Wahnsinn, was sie in der Küche zaubern. Es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei“, lobt Meier die fleißigen und kreativen Bäckerinnen.

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Beim Gottesdienst am Bürgerhaus 

„Bei der Wahl der Neuen, können wir die Ausscheidenden nicht gebührend ehren, da bietet sich das Ortsfest einfach an. Da sind viele Leute ohnehin aus dem Ort mit dabei und so ergibt das einen würdigen Rahmen. Das ist doch etwas anderes, als es hinter verschlossenen Türen zu veranstalten.“

Georg Meier, Ortsausschuss-Mitglied

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Die Kinder gingen auf Schatzsuche im Sandhaufen beim Notzinger Ortsfest

Goldgräberstimmung

Für die Kleinsten heißt es schlicht: „An die Schaufeln, fertig, buddeln!“ Sie dürfen in einem gigantischen Sandhaufen nach Schätzen graben: „Die sind immer total begeistert, ein Kipplaster bringt den Sand und unsere Damen verstecken dann kleine Bastelperlen und Gummibärchen-Tüten. Sie graben sich durch den Sand und sind ganz aus dem Häuschen, wenn sie Schätze finden“, freut sich Meier. „Die Kinder pendeln zwischen Sandhaufen und der Hüpfburg hin und her und sind richtig beschäftigt, dann haben die Eltern einfach Zeit, in Ruhe ihren Wein oder Bier zu trinken.“

Für Sie berichtete Manuela Praxl.
Fotos: OKU

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