Realschule Oberding feiert 10 Jahre

Kategorie: Schulen

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Schüler, Lehrer und Ehrengäste feiern die „RSO“ – eine Schule, die sich die enge Zusammenarbeit von Schülern, Lehrkräften und Eltern auf die Fahne geschrieben hat.

Gemeinsam zum Erfolg

Eine Schule brauche ein Logo, sagt David Jeschonek. Es sei zwar schön, wenn sich hinter Buchstaben eine tiefere Botschaft verberge, aber: „Bei uns ist das einfach: „R“ steht für „Real“, „S“ für Schule und „O“ für Oberding, sagt der Schulsprecher der Realschule Oberding anlässlich der Zehnjahresfeier. Ganz so einfach sei es dann doch nicht, die Symbolik stecke in den grafischen Details, führt der Schüler aus: „Die Graffiti-Optik steht für die Offenheit und das Verständnis gegenüber den Jugendlichen und Kindern und die drei Punkte in unterschiedlichen Farben stehen für Schüler, Lehrer und Eltern.“ Seine „Amtskollegin“ Schulsprecherin Johanna Gröppmair weist auf die Farben hin, die die enge Zusammenarbeit von Schülern, Eltern und Lehrern symbolisieren sollen: „Gemeinsam kommt man zum Lernerfolg und macht die Schule zu einem Ort, zu dem man gerne geht und sich wohlfühlt. Das alles nimmt im RSO einen hohen Stellenwert ein.“

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Wer kann, der kann

Viel Lob für ihre „RSO“, die nach dem ersten Jahrzehnt nach Bestehen auf rund 800 Schüler (inklusive der aktuellen), 1.900 Schultage, ungefähr 11.400 Schulstunden und rund 1.000 Schulaufgaben, die aneinandergereiht einen ganzen Monat Schulaufgabenzeit ergeben, zurückblicken kann. 2012 starten 40 Schüler (2022 sind es 96) in den fünften Klassen des „Kooperationsmodells“, für das „es ja einige Bewerber gab“, erinnert Bürgermeister Bernhard Mücke und ist augenzwinkernd überzeugt: „Alle waren froh, als der Standort nach Oberding gegangen ist. Weil ja hier das meiste Geld ist und wir uns das leisten können. Ich glaube, wir sind in ganz Bayern die einzige Gemeinde mit 6.500 Einwohnern, die eine Realschule hat. “

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Kein Stillstand

Über einige Jahre beherbergt das Gebäude Grund-, Mittel- und eine stets wachsende Realschule: „Es war beinahe immer ein harmonisches Miteinander, man hat sich zusammengerauft, so wie sich das in Bayern gehört und es hat funktioniert“, stellt Mücke fest. Trotz zunehmender Enge. Daher fühlen sich die Realschüler und das Kollegium, nach dem Auszug der Grund- und Mittelschüler und einigen Umbau- und Ausbaumaßnahmen, sichtlich wohl in ihrer „RSO“. „Es wird nicht das Ende sein“, so Mücke: „Wir bekommen immer mehr Kinder und in der Verwaltung denken wir schon an die nächsten zehn Jahre, wie eine eventuelle Erweiterung aussehen könnte.”

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Top-Ergebnisse

Für Schulleiter Martin Heilmeier haben die Buchstaben, nach reiflicher Überlegung und gemeinschaftlichen Nachdenken mit seinem Sohn und der Zuhilfenahme diverser Suchmaschinen im Internet, eine tiefere Bedeutung: „Drei Begriffe habe ich herausgegriffen: „R“ für „rastlos“, beginnt Heilmeier. „Die Gemeinde hat rastlos daran gearbeitet, dass wir jetzt eine Schule vorfinden, in der es Spaß macht zu unterrichten, die den Schülern gefällt und über eine Ausstattung verfügt, die sich weit über die Grenzen hinwegsehen lassen kann.“ Das „S“ stehe für Stolz auf das Erreichte. Inzwischen kann die Schule 261 Absolventen vorweisen. Die „Besteherquote“ liege bei 99,99 Prozent: „Das kann sich sehen lassen“, betont Heilmeier, der dann sein „O“ preisgibt: „Diese Schule gibt vielen jungen Menschen Orientierung und unterstützt bei der Persönlichkeitsentwicklung. Sie hilft, eine Heimat zu finden. Wenn man das sagen kann, hat man vieles richtig gemacht.“ Lediglich ein berühmter Politiker liege falsch mit seinem Ausspruch. Nicht Bayern sei die Vorstufe zum Paradies: „Das war ein kleiner Fehler: Oberding ist die Vorstufe!“

„Gemeinsam kommt man zum Lernerfolg und macht die Schule zu einem Ort, zu dem man gerne geht und sich wohlfühlt. Das alles nimmt im RSO einen hohen Stellenwert ein.“

Johanna Gröppmair, Schulsprecherin „RSO“

„Alle waren froh, als der Standort nach Oberding gegangen ist. Weil ja hier das meiste Geld ist und wir uns das leisten können. Ich glaube, wir sind in ganz Bayern die einzige Gemeinde mit 6500 Einwohnern, die eine Realschule hat. “ 

Bernhard Mücke, Bürgermeister Oberding

Für Sie berichtete Manuela Praxl.

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