„Fünf Tag´, fünf Tag´, geh´n ma nimmer hoam….“

Kategorie: Veranstaltungen

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Bürgermeister Bernhard Mücke freut sich, endlich wieder mit seiner Gemeinde ausgiebig feiern zu können.

Familientag und Bieranstich bei der Oberdinger Festwoche

Das Wetter: Top! Das Programm: Top! Die Stimmung: Top! So lässt sich die Oberdinger Festwoche kurz und knapp zusammenfassen. Denn wenn drei ortsansässige Vereine zusammen Jubiläum feiern, herrscht im ganzen Gemeindegebiet absoluter Ausnahmezustand. Für so ein Fest der Extraklasse hatten sich die Herren vom Festausschuss im Vorfeld richtig ins Zeug gelegt und ein Veranstaltungsprogramm auf die Beine gestellt, dass seinesgleichen sucht.

Und i fliag, fliag, fliag wie ein Flieger…
Wohin zuerst? Bei diesen vielen Highlights, die am Familiennachmittag zur Auswahl standen, war diese Frage mehr als berechtigt. So war an Fronleichnam reges Treiben auf dem gesamten Festgelände. Während sich die kleinen Besucher auf den zwei XXL-Hüpfburgen so richtig austoben konnten, erfrischten sich Mama und Papa derweil im angrenzenden Biergarten. Und vielleicht traute sich der eine oder die andere auch erst nach etwas Bierkonsum in den Hubschrauber, der den ganzen Nachmittag über seine Kreise über dem südlichen Gemeindegebiet zog und den Insassen dabei eine atemberaubende Aussicht bot. Nicht weniger Spaß hatten die Bambinis mit den Mini-Tretflugzeugen, die beim Stand des Flughafen Münchens zu einem Wettrennen auf der Tartanbahn einluden. Doch auch Ponyreiten, der große Sandkasten und Kinderschminken standen bei den Besuchern hoch im Kurs. „Ich find die große Katze so süß“, verriet die fünfjährige Laura und zeigte auf das Maskottchen eines Sponsors, das der jungen Dame als Dank für das nette Kompliment gleich ein Päckchen Gummibärchen spendierte.

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Die Feuerwehr ganz populär!
Gleichzeitig fand auf dem Festgelände der Feuerwehrtag statt. Hautnah zum Anfassen präsentierten sich verschiedene Feuerwehren aus dem Gemeindegebiet und darüber hinaus. Mit im Gepäck die modernsten Gerätschaften und Fahrzeuge. „Als würde man ein Stück weichen Käse schneiden “, begeisterte sich eine Besucherin beim Testen einer Rettungsschere, die es auch mit extrem harten Materialien wie Stahl aufnehmen kann. Ein paar Meter weiter konnte das Erste-Hilfe-Wissen aufgefrischt werden. Die ganz Wagemutigen fuhren mit der Drehleiter in über 30 Meter Höhe hinauf. Als Belohnung bot sich ein einzigartiger Ausblick.

O´zapft is!
Aller guten Dinge sind… fünf! Denn Bürgermeister Bernhard Mücke, Schirmherr der Oberdinger Festwoche, brauchte exakt fünf Schläge, bis die ersten Tropfen Festbier aus dem Stiftungs-Fassl strömten. Aber ganz egal ob drei, fünf oder zehn Schläge – die Hauptsache ist doch, dass o´zapft is! Noch vor dem Anstich formierten sich die Mitglieder der drei Vereine samt den zahlreichen Festdamen vor dem Festzelt. Angeführt von den Lustigen Finsingan zogen sie feierlich ein ins Festzelt und eröffneten somit ganz offiziell die Feierlichkeiten. Als alle Vereinsmitglieder ihre Plätze eingenommen hatten, begrüßte Festausschussvorsitzender Johannes Sandtner alle Anwesenden. Die Planung und Organisation des Gründungsfestes sei einzigartig und herausfordern gewesen, so Sandtner. „Sogar der Fahnensticker war der Ansicht, es sei etwas ganz besonderes, dass gleich drei Ortsvereine im selben Jahr gegründet worden seien“, so der Feuerwehr-Chef weiter. Doch saß bei all der Vorfreude auch immer die Angst im Nacken, eine neue Pandemie-Entwicklung könne sämtliche Vorarbeiten mit einem Schlag zunichte machen. Schade wäre es in diesem Fall nicht nur um die bereits geleistete Arbeit: „Es wären erhebliche Kosten gewesen, auf denen wir dann sitzenbleiben.“ Umso größer war die Freude an diesem Abend darüber, dass dieses Fest der Superlative nun in dieser Form eröffnet werden konnte. Nach der Begrüßung folgten die Ehrungen. Nach über zwei Jahren Zwangspause war die Anzahl derer, die im Rahmen der Festwoche für ihre Vereinstreue geehrt wurden, recht beachtlich. Grund genug für Franz Xaver Kreuzpointner, Vorstand der Eustachia, die ausgedehnte Verleihungszeremonie hin und wieder mit launigen Sprüchen und kurzen Witzen aufzulockern.

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Für Sie berichtete Christine Hofer.

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